Gemeindenachrichten

Klaus Oberacker nach 52 Jahren bei der Gemeinde Weingarten in den Ruhestand verabschiedet und mit Bürgermedaille ausgezeichnet

Oliver Russel seit dem 01. April neuer Hauptamtsleiter

Leicht fällt es Klaus Oberacker nicht, vom täglichen Gang ins Rathaus Abschied zu nehmen. 52 Jahre ist er nahezu jeden Tag dorthin gegangen. Viele Funktionen hat der gebürtige Weingartener dort ausgeübt. 20 Jahre war er Leiter des Hauptamts, das es vor seiner Zeit in der Form einer Koordinations- und Managementstelle innerhalb einer Verwaltung wie auch nach außen noch nicht gegeben hatte.

„Der Hauptamtsleiter hat eine Schlüsselfunktion“, stellte Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz heraus, als er Oberacker in den Ruhestand verabschiedete. Mit einer Auszeichnung, die für einen Verwaltungsmann nicht üblich ist, die aber Oberackers Leistungen in besonderer wie in verdienter Weise anerkennen will: die Bürgermedaille, die höchste Auszeichnung, die die Kommune vergibt. Oliver Russel, wie Oberacker gebürtiger „Wengerder“ und im Rathaus seit seinen Lehrjahren tätig, ist der künftige Hauptamtsleiter, den Scholz ins Amt einführte.

In den zwei Jahrzehnten, die Oberacker als zweiter Mann hinter dem Bürgermeister ganz weit vorne stand, konnte vieles bewegt und erreicht werden, sagte Scholz. Der Bürgermeister, der in Kürze selbst aus seinem Amt ausscheiden wird, erinnert an die schwierigen Zustände, als in Weingarten nichts lief, als er mit Oberackers tatkräftiger Hilfe aufräumte, die Herausforderung annahm und löste, in Weingarten die strukturellen Defizite zu beseitigen und den Ort wieder zu einer geachteten Gemeinde im Landkreis zu machen. Viele Querschnittsaufgaben liefen im Hauptamt bei Klaus Oberacker zusammen, insbesondere wurde bei ihm alles gebündelt, was unter Gemeindeentwicklungs-Aspekten von Bedeutung war. „Es war eine Freude, mit Klaus Oberacker zusammen zu arbeiten“, teilte Scholz mit und lobte seinen scheidenden Hauptamtsleiter als stets verlässlich und loyal, fachlich kompetent, ruhig und offen. Auch wenn schwierigere oder kontroverse Themen zu besprechen waren, habe es dabei nie „Dissonanzen im Ton“ gegeben. Oberacker hat bei den Mitarbeitern, im Personalrat und im Gemeinderat höchste Wertschätzung genossen.

Sein Nachfolger, Oliver Russel, der sich in einem Bewerbungs-verfahren gegen etliche Mitbewerber durchsetzte, übernimmt künftig als „qualifiziertes Eigengewächs“ die neue Aufgabe des Hauptamtsleiters der Gemeinde Weingarten, die er bisher vertretungsweise wahrgenommen hat.

Prof. Ekkehard Hangarter, der als Städteplaner viele Jahre mit Oberacker die städtebaulichen Planungen für die inzwischen fast 10000 Einwohner große Kommune ausgearbeitet hat, lobte dessen umfassenden, weitreichenden Blick für die Entwicklungsfragen und zeichnete die Vielfalt der gemeinsam bewältigten Aufgaben nach.

Karin Sebold, Rektorin der Turmbergschule, würdigte Klaus Oberackers flexible Einstellung und die reibungslose Zusammenarbeit bei der Neugestaltung des Schulumfelds, die den Schlussstein der über 20 Jahre andauernden Ortskern-sanierung darstellte.

Vereinssprecher Klaus Goerke hob hervor, dass die Bürger, die Vereine und vor allem die Kommune selbst von Oberackers Arbeit im Rathaus sehr profitierten.

In seiner Ansprache lies Klaus Oberacker die letzten 20 Jahre, die für ihn „wie im Flug vergangen sind“ in einem kurzen Streifzug Revue passieren und stellte dabei fest, dass Weingarten in dieser Zeit dank guter, vorausschauender Politik und konstruktiver Arbeit stark an Profil gewonnen habe und in fast allen Belangen „gut bis sehr gut“ aufgestellt sei.

„Die neue Aufgabe ist eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle und auf die ich mich sehr freue“, sagt Oliver Russel, dem alle Grußredner gute Wünsche mit auf den Weg gaben. Auch wenn Oberacker große Fußstapfen hinterlassen habe, will Russel künftig seine eignen Spuren legen und stets sein Bestes zum „Wohle der Gemeinde Weingarten und seiner Bürgerinnen und Bürger“ geben.

Kleiberit-Straße offiziell ihrer Bestimmung übergeben

Im Beisein des Gemeinderats einschließlich des SPD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Wehowsky und zahlreicher Mitglieder der Gemeindeverwaltung haben Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz und der Geschäftsführer der Kleiberit GmbH, Klaus Becker-Weimann, die neu erbaute Kleiberit-Straße ihrer Bestimmung übergeben. Die Straße erschließt den rückwärtigen Teil des Firmenkomplexes und bildet die Zufahrt zum Erweiterungsbau „Technologie-Zentrum“, der bereits im November 2009 in Betrieb genommen wurde.
Scholz sprach von der Aufgabe einer Kommune, in aktiver und vorausblickender Gewerbepolitik Sorge dafür zu tragen, dass Wertschöpfung stattfinden könne. Er gab aber auch unumwunden seiner Freude darüber Ausdruck, dass einer der umsatzstärksten Betriebe und damit einer der kräftigsten Gewerbesteuerzahler sich entschlossen habe, das Zentrum seiner weltweit agierenden Firma mit insgesamt 350 Mitarbeitern in Weingarten zu belassen - und sogar noch auszubauen.
Dazu habe die Gemeindeverwaltung gern ihren Teil beigetragen, um den Bedarf an Grund und Boden von 14 verschiedenen Grundstückseigentümern zusammenzutragen. Außerdem sind von der Aufstellung bis zur Rechtskraft des Bebauungsplans nur acht Monate vergangen, was eine relativ schnelle Verfahrensdauer darstellt.
Das Unternehmen, dessen Hauptprodukt Schmelzklebstoffe sind, hat Kunden und Zulieferer in aller Welt und einen entsprechenden Lkw-Verkehr. „Bisher füllten die eingehenden Schwerlaster die Max-Becker-Straße vor dem Haupteingang, so dass nicht selten chaotische Zustände herrschten“, berichtet Becker-Weimann. Darum wurde die Genehmigung des neuen Hochregallagers mit der Auflage verknüpft, eine zweite Zufahrtsstraße zu schaffen.
Diese Straße führt – entweder vom Bahnübergang Häcker oder aus der Rudolf-Diesel-Straße kommend – in Lkw-freundlichem Bogen nach links hinter die Gebäude bis zum Werktor vier. Die vorwiegend aus Osteuropa kommenden Fahrer werden mit Hinweisschildern in russischer Sprache empfangen und bei der Anmeldung in ihrer Muttersprache begrüßt, um auch durch Vermeidung von Sprachproblemen die Abwicklung zu beschleunigen.
„Sie passieren das Werktor und verlassen das Gelände über die vordere Ausfahrt. Dieser Ringverkehr mache die Abfertigung fließend und löse die Verkehrsprobleme“, erklärte Becker-Weimann.
Mit dem Schnitt durch das Band wurde die Kleiberit-Straße offiziell für den Verkehr freigegeben und der Gemeinde übereignet.
Abschließend lud die Firma Kleiberit GmbH den Gemeinderat sowie die anwesenden Mitglieder der Gemeindeverwaltung zu einer interessanten Führung durch das neue „Technologie-Zentrum“ ein.

Baumpflanzaktion für Neugeborene

Rege Beteiligung trotz regnerischem Frühlingswetter

Obwohl sich der Frühling von seiner unangenehmen Seite zeigte, konnte Bürgermeister Scholz am vergangenen Samstag 67 Neugeborene des Jahrgangs 2009 mit ihren stolzen Eltern und Familienangehörigen begrüßen. Im Vorfeld der Pflanzaktion hatte die Gemeindeverwaltung alle 103 Eltern des Geburtsjahrgangs 2009 angeschrieben und zur Pflanzung von Schwarzerlenbäumchen für die jeweiligen Neugeborenen eingeladen.
In seiner Ansprache führte der Bürgermeister aus, dass aufgrund dieser jährlich stattfindenden Aktion nunmehr die stattliche Anzahl von 1.902 gepflanzten Bäumen zustande gekommen sei. Abgesehen davon, dass die Aktion bei den frischgebackenen Eltern unvermindert großen Anklang finde, leiste die Gemeinde mit der seit 1980 stattfindenden Baumpflanzaktion für Neugeborene auch einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Umwelt.
Nach Ausgabe der Bäumchen und Namensschildchen schritten Eltern, Großeltern, Onkels, Tanten und Freunde mit großem Eifer zur Tat und pflanzten mit den mitgebrachten Spaten und Hacken die Bäumchen in die vom Forstpersonal bereits ausgehobenen Pflanzlöcher. Die Anbringung der Namensschildchen an den einzelnen Bäumchen wurde mit der Pflanzung sogleich verbunden. Es bleibt nun zu hoffen, dass die Bäume ebenso wie die Neugeborenen, zu deren Ehre diese gepflanzt wurden, gut wachsen und gedeihen werden.

Firma Klebchemie zum "Partner der Feuerwehr" ausgezeichnet

Am vergangenen Montag konnte im Beisein von Gemeinderat und Feuerwehrführung Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz eine aussergewöhnliche Ehrung an die Firma Klebchemie, vertreten durch Klaus Becker-Weimann, überreichen.

Mit der Verleihung der Auszeichnung „Partner der Feuerwehr“ zeichnet der deutsche Feuerwehrverband Unternehmen aus, die die Aufgabenerfüllung der Freiwilligen Feuerwehren in besonderer Weise unterstützen.

Bei der Firma Klebchemie können wir hier schon auf eine jahrzehntelange sehr gute Zusammenarbeit zurückblicken. Dazu gehören unter anderem die jährlich stattfindende "Klebchemie Übung" in der gemeinsam mit der Betriebslöschgruppe / Betriebssanitätsgruppe die unterschiedlichsten Übungsszenarien simuliert werden. Das Thema vorbeugender Brandschutz wird hier sehr offen diskutiert und die Feuerwehr schon frühzeitig bei der Enstscheidungsfindung als Berater mit ins Boot genommen. Beschäftigung von Feuerwehrangehörigen, die auch zu Feuerwehr- einsätzen freigestellt werden, um die Sicherheit der Bevölkerung auch während der Arbeitszeiten gewährleisten zu können.

Jüngstes Beispiel dieser guten Zusammenarbeit ist die Übernahme des ausgemusterten Löschgruppenfahrzeuges für die Betriebslöschgruppe, welches grosszügerweise weiterhin der Jugendfeuerwehr zu Übungszwecken zur Verfügung steht.

Geänderte Abfahrtszeiten aufgrund von Weichenbaumaßnahmen im Bahnhof Bruchsal

Vom 02. – 07. April (Ostern) findet im Bahnhof Bruchsal eine größere Weichenbaumaßnahme statt. In einer größeren Aktion werden insgesamt acht Weichen im südlichen Bahnhofsbereich erneuert. Auswirkungen auf den Zugverkehr sind dabei natürlich unvermeidlich.

Ihre Fahrtmöglichkeiten in der Bauzeit:

Folgende Linien des Nahverkehrs verkehren unverändert:
RB 59 Bruchsal – Graben-Neudorf – Germersheim
AVG S9 Bruchsal – Bretten – Mühlacker
S4 Germersheim – Heidelberg – Bruchsal

S-Bahn RheinNeckar S3 Germersheim – Heidelberg – Bruchsal – Karlsruhe
Die Linie S3 der S-Bahn RheinNeckar verkehrt in beiden Richtungen unverändert im Abschnitt Germersheim-Heidelberg-Bruchsal. Wegen der Baustelle wechseln die Züge hier ihre Fahrtrichtung und fahren umgeleitet über eine andere Strecke nach Karlsruhe, Ankunft dort ca. 15-20 Minuten später als gewohnt. In der Gegenrichtung fahren die S-Bahnen der Linie S3 entsprechend früher ab Karlsruhe Hbf und kommen so in Bruchsal an, dass die reguläre Abfahrtszeit ab Bruchsal in Richtung Heidelberg gewährleistet ist. Die genauen Fahrzeiten entnehmen Sie bitte dem Kundenfahrplan. Zwischen Bruchsal und Karlsruhe Hbf ist bei diesen Zügen leider kein Aus- und Einstieg möglich. Leider ist für eine begrenzte Zahl von S-Bahnen in den Morgen- und Nachmittagsstunden eine Durchführung dieser Umleitung nicht möglich, da dies die dichte Streckenbelegung nicht zulässt. In diesen Fällen bitten wir verbleibende Züge zu nutzen bzw. im Zweifelsfall auf das Ersatzkonzept der AVG zwischen Karlsruhe Hbf und Bruchsal auszuweichen. Dies gilt genauso für Reisende mit Einstiegs- oder Ausstiegswunsch an den Bahnhöfen zwischen Bruchsal Bildungs-zentrum und Karlsruhe-Durlach. Erläuterung dazu siehe nächster Abschnitt:

AVG S31 Odenheim-/ S32 Menzingen – Bruchsal – Karlsruhe (– Murgtal)
Die Stadtbahnen dieser Linien verkehren unverändert in den Abschnitten Odenheim – Bruchsal bzw. Menzingen – Bruchsal. Im weiteren Verlauf von Bruchsal bis Karlsuhe-Durlach verkehren Busse, die an den Bushaltestellen „Bruchsaler Straße“ und „Kirche“ halten bzw. abfahren. Zwischen KA-Durlach und Karlsruhe Hbf wird ein Stadtbahn-Sonderfahrplan im 20 Min-Takt angeboten. Südlich von Karlsruhe fahren die Stadtbahnen wieder unverändert. Genauso in der Gegenrichtung.

Von Bruchsal aus bitten wir Sie je nach Zielrichtung Ihrer Reise mit den Zügen des Nahverkehrs bis zum Umstieg in Ihren Fernverkehrszug zu fahren. Als Umstiegsstationen sind hier Karlsruhe, Stuttgart bzw. Mannheim zu nennen.

Die Züge der Relation Karlsruhe – Bruchsal – Stuttgart und zurück werden in den meisten Fällen über Pforzheim umgeleitet. Ausgenommen von dieser Regelung sind IC 2362 und IC 2367, die weiterhin ab/ bis Bruchsal verkehren (Verkehrstage 06.+07.04.2010).

Ersatzfahrpläne sind an den Bahngleisen und den Bushaltestellen ausgehängt.

Für eventuelle Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung.

Zu den Erstzfahrplänen kommen Sie HIER!

Gemeindefilm ab sofort erhältlich!

Die Gemeinde Weingarten (Baden) hat gemeinsam mit der Firma Kropp & Ritzert CREATE GmbH aus Durmersheim und mit der finanziellen Unterstützung der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe einen informativen Kurzfilm produziert, der unsere Gemeinde von ihren schönsten Seiten präsentiert.

In den vergangenen zwei Jahren wurden dabei über 30 Stunden Material gesammelt, aus denen die besten und aussagekräftigsten Szenen und Motive zu einem knapp viertelstündigen Film zusammengestellt wurden.

Als Sprecher konnte die Gemeinde den aus Funk- und Fernsehen bekannten, und in Weingarten lebenden, Patrick Linke gewinnen, der dem Film durch seine einzigartige Stimme zusätzlich etwas „Besonderes“ verleiht.

Bereits beim diesjährigen Neujahrsempfang wurde der neue Gemeindefilm der Öffentlichkeit präsentiert und mit viel Beifall aufgenommen.

Nach der endgültigen Erstellung des Layouts und der Vervielfältigung kann der Gemeindefilm 2009/2010 ab sofort an folgenden Verkaufsstellen zum Unkostenbeitrag von 3,00 Euro erworben werden:

- Gemeindeverwaltung – Gemeindekasse, Rathaus Zimmer 7
- Sparkasse Weingarten, Bruchsaler Straße 17
- Schreib- und Spielwaren Holderer, Bahnhofstraße 17

Die Gemeinde Weingarten (Baden) bedankt sich bei der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe für die Übernahme der Produktionskosten des Gemeindefilms und bei der Firma Kropp & Ritzert CREATE GmbH für die tolle Zusammenarbeit während der Produktionszeit.

1. Abschlagszahlung auf die Wasser- und Abwassergebühren fällig

Zum 31.03.2010 ist die 1. Abschlagszahlung auf die Wasser- und Abwassergebühren 2010 zur Zahlung fällig. Wir weisen darauf hin, dass keine gesonderten Rechnungen hierfür erteilt werden. Die fälligen Beträge sind auf der Verbrauchsabrechnung vom 29.01.2010 ausgewiesen. Wer einen Abbuchungsauftrag erteilt hat, bekommt die Abschlagszahlung termingerecht abgebucht. Alle sonstigen Gebührenpflichtigen bitten wir, den Betrag zu den üblichen Kassenstunden in der Gemeindekasse einzuzahlen oder zu überweisen.

Informationen aus dem Gemeinderat

Verschiedene Themen hatte der Gemeinderat der Gemeinde Weingarten in seiner Sitzung am 01. März 2010 auf der Tagesordnung. Die wichtigsten hiervon geben wir nachstehend bekannt.

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Sportlerehrung der Gemeinde Weingarten am 05. März 2010

Bei der Sportlerehrung im Turmzimmer des Rathauses wurden am Freitag, 05. März 2010, 151 Sportler für ihre hervorragenden sportlichen Leistungen im Jahr 2009 von Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz ausgezeichnet.

Um den erfolgreichen Sportlern zu applaudieren fanden sich im Publikum stolze Eltern, Betreuer und Gemeinderäte ein. Durch diese Ehrung soll die Bedeutung der Vereinsarbeit als Grundlage für die Entwicklung von Talenten und Fähigkeiten, aber auch für die soziale Atmosphäre in unserer Gemeinde hervorgehoben werden, so Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz.

Erstrebenswert sind nicht nur Spitzenleistungen im Sport. Sie seien zwar für denjenigen, der sie erringt, ein Beweis seiner Leistungsfähigkeit, aber auch wer keine Spitzenleistungen anstrebt, profitiere von sportlicher Betätigung, so führe beispielsweise die gesündere Lebensweise zu mehr Lebensfreude, fuhr Scholz fort.

Ein herzlicher Dank galt den Vereinsvorständen, Übungsleitern und Trainern aus, ohne deren ehrenamtliches Mitwirken effektive Vereinsaktivitäten nicht möglich wären. Viele Stunden haben die geehrten Leistungssportlerinnen und Leistungssportler mit ihrer sportlichen Betätigung verbracht und darüber hinaus mit Erfolgen auch die Gemeinde Weingarten überregional positiv vertreten. Die Anerkennung der harten Trainingsarbeit und der eisernen Disziplin sollen an diesem Abend ausgesprochen werden.

Zu den einzelnen Auszeichnungen!

Neukonstituierung des Partnerschaftskomitees

Vergangene Woche fand die erste Sitzung des neu konstituierten Partnerschaftskomitees statt. Bürgermeister Scholz verabschiedete das Mitglied des Komitees Herrn Rüdiger Kinsch mit herzlichen Worten des Dankes. Herr Kinsch und seine Ehefrau Gabi sind mit beiden Partnergemeinden eng verbunden und haben für Gäste immer eine offene Tür. Herr Kinsch sicherte zu, sich auch weiterhin zu engagieren und wenn „Not am Mann ist“ den Komiteemitgliedern gerne hilfreich unter die Arme zu greifen. Das Komitee setzt sich nach der Neukonstituierung aus folgenden Mitgliedern zusammen: Herrn Gerhard Lampert, Herrn Harald Link, Herrn Dieter Maurer und den Gemeinderäten Herrn Timo Martin, Herrn Stefan Kleiber und Herrn Dr. Erich Völker. Herr Dieter Maurer stellte sich als Vorsitzender nicht mehr zur Wahl. Sein bisheriger langjähriger Stellvertreter Herr Gerhard Lampert wurde von den Mitgliedern einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Herr Harald Link nimmt nun die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden wahr. Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz gratulierte den Gewählten und dankte allen für ihre engagierte Mitarbeit im Komitee.

Einladung zur Bewerbervorstellung für die Bürgermeisterwahl 2010

Die Vorstellung der Bewerber um das Amt des Bürgermeisters wird am 11. März 2010 um 20.00 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Versammlung in der Walzbachhalle durchgeführt.

Mehr Details erhalten Sie hier!

Neuer Wegweiser für Weingartener Senioren erschienen

Die Gemeinde Weingarten hat mit Unterstützung des Ortsseniorenrats eine Broschüre für ältere Menschen in Weingarten herausgegeben. Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz hat den „Wegweiser für Senioren“ offiziell vorgestellt. Das Ortsoberhaupt dankte zunächst dem Ortsseniorenrat für seine beratende Tätigkeit, was Inhalt, Lesbarkeit und Gestaltung betreffe. Das Heftchen sei, vergleichbar mit dem Informationspaket für Kinder und Jugendliche, speziell auf das Informationbedürfnis der Zielgruppe Senioren zugeschnitten, erklärte er. Es soll eine Stütze sein bei der Bewältigung der alltäglichen Herausforderungen. Entsprechend ihrer Bedeutung sind ganz vorne auf der ersten Aufschlagseite die Rufnummern von Ärzten, Apotheken, Krankenhäusern aufgelistet, außerdem Ärztlicher Notdienst, Polizei, Feuerwehr und andere. Relevante Ansprechpartner der Gemeindeverwaltung sind ebenso enthalten wie eine Beschreibung der Seniorenwohnanlagen. Die Sozialstation informiert über ihre Angebote und die mit Seniorenarbeit vertrauten Institutionen über Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Auch die Volkshochschule hat Entsprechendes im Programm. Manche Weingartener Vereine sind im gesundheitlichen Bereich für Senioren interessant und der Fahrplan des „Rollenden Einkaufsladens“ ist in der Broschüre ebenfalls enthalten. Nicht zuletzt können die Informationen des Landratsamtes eine Hilfe sein. Die hochinformative Schrift ist knapp 40 Seiten stark, in stabilem Hochglanz gehalten, übersichtlich und handlich. Sie wird kostenfrei zunächst bei Ärzten, Apotheken und anderen Einrichtungen ausgelegt, kann aber bei Bedarf auch jederzeit im Rathaus abgeholt werden. Ansprechpartnerinnen sind Ulrike Gaum und Melanie Ludwig, Zimmer 16/17, Telefon (07244) 702061.

Stellungnahmen zum Haushaltsplan 2010 der Gemeinde Weingarten

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 01.02.2010 den Haushaltsplan 2010 der Gemeinde Weingarten bei 5 Gegenstimmen sowie den Wirtschaftsplan 2010 der Wasserversorgung einstimmig beschlossen.
Die nachfolgenden Links führen Sie zu den Details mit graphischen Erläuterungen zum verabschiedeten Haushalt sowie zu den Haushaltsreden von Bürgermeister Scholz und den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen.


Alle Haushaltsreden finden Sie hier.

Zur Haushaltsrede von Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz hier.
Zur Haushaltsrede der CDU hier.
Zur Haushaltsrede der WBB hier.
Zur Haushaltsrede der SPD hier.
Zur Haushaltsrede der Grünen Liste Weingarten hier.
Zur Haushaltsrede der FDP hier.
Zur Haushaltsrede der Freien Wähler hier.

Die Deutschen Vize-Meister tragen sich in das Goldene Buch der Gemeinde ein

„Die Ehrenmitglieder sind sehr stolz auf diese junge Generation“, sagte Richard Hartmann. Nicht nur der Sprecher der Ehrenmitglieder des „SV Germania“ empfand so. Nein, mit einem Empfang und einem Eintrag ins Goldene Buch ehrte die Gemeinde Weingarten ihren Ringerverein, der am Samstag nach einer großartigen Saison und einer furiosen Endrunde den Titel des Deutschen Vizemeisters nach Weingarten geholt hatte. Der stellvertretende Bürgermeister Gerhard Fritscher sprach von einem „außergewöhnlichen Erfolg“ und vom „Dank der Gemeinde für ein großartiges Resultat“. Natürlich sei im ersten Moment die Enttäuschung da gewesen, aber nun gelte es positiv zu denken. Deutscher Vizemeister zu sein, sei für den Verein ein absolutes Highlight. Das Ereignis habe im Ort ein großes Wir-Gefühl ausgelöst und sei ein Zeichen dafür, dass Weingarten hinter seinen Ringern stehe. Der Vorsitzende Ralph Oberacker dankte für den hohen Stellenwert, der diesem Erfolg beigemessen werde. Er hätte sich lieber als Deutscher Meister in das Goldene Buch eingetragen, aber mittlerweile überwiege die Freude über die Enttäuschung. Nach dem Bau der Halle habe der Verein mit diesem Resultat ein weiteres Ausrufezeichen in Deutschland gesetzt. Er ging kurz auf das Kampfgeschehen ein und räumte vorbehaltlos ein, der Gegner habe den Sieg verdient. Aber „Vizemeister lässt noch eine Steigerung zu“, erklärte er optimistisch. Dass der Verein überhaupt so weit gekommen sei, verdanke er nur einem gigantischen ehrenamtlichen Engagement, vom Aufbauhelfer bis zum Großsponsor. Das Team habe toll funktioniert, ohne die Hilfe der vielen einzelnen sei das nicht möglich gewesen. Mit einem persönlichen Wort für jeden einzelnen rief Oberacker seine Sportler, den Trainer Frank Heinzelbecker, die Vorstandschaft und die Helfer zusammen. Jeder trug sich ein, eine Mannschaft, ein Team.