Gemeindenachrichten

Begleitetes Wohnen in Familien wurde im Verwaltungsausschuss vorgestellt

Seit Anfang des Jahres besteht eine außergewöhnliche Kooperation der Lebenshilfe Bruchsal mit dem Martinshaus Berghausen: Das Begleitete Wohnen in Familien (BWF), ein ambulantes Betreuungsangebot, soll - in Abstimmung mit dem Landkreis Karlsruhe - als Ergänzung zu den bestehenden Angeboten für erwachsene Menschen mit Behinderungen vorangebracht werden.

Ziel der Aktion ist es, Bürger der Gemeinde Weingarten anzusprechen, die es sich vorstellen können, einen Menschen mit Behinderung, der einen Anspruch auf Eingliederungshilfe nach dem SGB XI hat, in ihrer Familie oder auch bei sich alleine aufzunehmen. Vergleichbar ist diese Form der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen mit den Pflegefamilien aus der Jugendhilfe (für ihr Engagement erhält die Gastfamilie eine finanzielle Vergütung).

Ein Mehrwert an gegenseitiger Fürsorge und sozialer Verantwortung sollen für die Familie und die Person mit Handicap zu einer Gewinnsituation auf beiden Seiten führen.

Der Bürgermeister der Gemeinde Weingarten, Eric Bänziger, und die Mitglieder des Verwaltungssausschusses haben beide Einrichtungen, die Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e.V. und das Martinshaus Berghausen, eingeladen, um das ambulante Angebot kennen zu lernen.

Antje Grihn und Andreas Galts haben auf sehr lebendige und anschauliche Art und Weise aus Theorie und Praxis berichtet und die Konzeption und den dazugehörigen Flyer an die Mitglieder ausgehändigt.
Die Mitglieder des Verwaltungsausschusses der Gemeinde Weingarten erklärten sich bereit, für dieses Angebot als Multiplikatoren zu fungieren – Nachahmung erwünscht!

Wer Interesse hat und sich diese Form des Engagements für Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft vorstellen kann, wendet sich bitte an die Gemeinde Weingarten – hier gibt es eine Informationsbroschüre, oder direkt an die Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e.V.:
Ansprechpartner: Wohnstättenleiter Andreas Galts, Tel: 07251-715-211/ andreas.galts@lebenshilfe-bruchsal.de
oder das Martinshaus Berghausen:

Ausnahmezustand in der Waldbrücke während der Badesaison

Zahlreiche Besucher des Baggersees parken wieder einmal in der „Neuen Waldbrücke“ und schaffen dort durch ihr Parken Probleme für die Anwohner. Der Verwaltung wurden von einem Anwohner folgende Punkte mitgeteilt:

1. Für Anwohner und deren Besucher stehen keine Parkplätze zur Verfügung.

2. Die Fahrzeuge werden häufig verkehrsbehindernd geparkt - etwa auf der linken Straßenseite, oder - wie kürzlich für mehrere Stunden geschehen - in der einzigen Zufahrt zum Wohngebiet.

3. Die Besitzer der Fahrzeuge sind häufig ortsunkundige junge Leute, die mit hohem Tempo durch das Wohngebiet rasen und dadurch gefährliche Situationen heraufbeschwören.

4. Beim Verlassen der Waldbrücke kommt es - häufig in den späten Abendstunden - zu erheblichen Lärmbelästigungen.

Es ist der Gemeindeverwaltung bewusst, dass wir für das Gesamtthema Baggersee eine Lösung finden müssen. Neben dem Parken, den nächtlichen Festen und Lagerfeuern wird die Toilettenanlage beanstandet. Auch die Produktion des Kieswerks hat zunehmend Probleme wegen Vandalismus und rücksichtslosen Badegästen.

Die Gemeindeverwaltung hat geprüft mit welchen Maßnahmen der Park-Situation kurzfristig begegnet werden kann:

1. Die einzige Zufahrt im Sperberweg muss frei bleiben. Ab sofort wird diese mehrmals täglich -vor allem am Wochenende -kontrolliert. Die Parkbuchten stehen weiterhin zur Verfügung.

2. Auch findet eine tägliche Kontrolle und Ahndung von Parkverstößen (z.B. Parken vor und gegenüber von Einfahrten) statt.

3. Eine generelle Anliegerzone für das gesamte Gebiet "Neue Waldbrücke" ist objektiv nicht zu überwachen und wird vom Landratsamt Karlsruhe nicht befürwortet.

4. Eine Kontrollmöglichkeit würde nur die Ausgabe von Bewohnerparkausweisen schaffen. Dies wäre wegen der entstehenden Verwaltungsgebühren für die Anwohner wiederum belastend und auch nicht kurzfristig umsetzbar.

5. Eine Ahndung des Parkens auf dem Gehweg ist vor dem Hintergrund der ebenfalls auf dem Gehweg parkenden Anwohner nicht durchführbar, zumal dies im gesamten Ort geduldet wird.

Ausbesserung von Fahrbahnschäden an der Autobahnbrücke Staffort

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,
liebe Verkehrsteilnehmer,

in der Zeit von 19.07.2010 bis voraussichtlich 30.07.2010 muss die Brücke über die A 5 zwischen Weingarten und Stutensee-Staffort (K 3539) wegen dringender Instandsetzungsarbeiten am Fahrbahnbelag halbseitig gesperrt werden.

Aufgrund der andauernden Hitze haben sich Blasen im Fahrbahnbelag der Brücke gebildet. Der Belag muss an den betroffenen Stellen umgehend erneuert werden.

Die Verkehrsregelung erfolgt mittels einer automatischen Ampelanlage.

Bitte an alle Einwohner und Verkehrsteilnehmer:
Durch die o.g. Maßnahmen kann es zeitweise zu Beeinträchtigungen des Verkehrsflusses kommen. Eine entsprechende Beschilderung wird aufgestellt. Wir bitten die Verkehrsteilnehmer um Verständnis sowie darum entsprechend mehr Zeit einzuplanen.

Auswirkungen Baumaßnahme Fahrbahn B 293 Ortsdurchfahrt Jöhlingen und B3 Berghausen

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,
liebe Verkehrsteilnehmer,

in den vergangenen Tagen fand eine Besprechung im Regierungspräsidium Karlsruhe statt, bei dem die Planungen zu der Baumaßnahme in Walzbachtal -Ortsteil Jöhlingen- weiter präzisiert wurden. Derzeit haben wir folgenden Stand:

Allgemeiner Überblick:
Im Auftrag des RP Karlsruhe soll Ortsdurchfahrt B 293 (sowie die Einmündung L 559) von Jöhlingen erneuert werden. Grund dafür ist, dass Fahrbahn und Unterbau durch starke Verkehrsbelastung, insbesondere hohen Anteil Schwerverkehr, massiv beschädigt sind. Daher soll die Fahrbahn abgefräst und der Unterbau bis zu einer Tiefe von ca. 40 cm ausgebaut und danach komplett erneuert werden. Betroffen von den Arbeiten ist die B 293, zwischen der Einmündung „Gageneck“ und „Wössingen West“.
Die Arbeiten sollen Ende Juli 2010 – spätestens aber am 02.08.2010 beginnen, damit die Ferien- und Urlaubszeit genutzt werden kann. Zeitgleich beginnen in Berghausen Arbeiten in der B 10 zur Erneuerung einer Haupt-Wasserleitung. Daher wird die B 293 wie folgt gesperrt:
- während der Arbeiten in Jöhlingen: zwischen Bretten (Diedelsheimer Dreieck) bis Grötzingen für den gesamten Durchgangsverkehr.
- nach Abschluss der Arbeiten in Jöhlingen bis Abschluss der Arbeiten in Berghausen von Bretten nach Karlsruhe für den LKW-Durchgangsverkehr;
- der LKW-Durchgangsverkehr wird weiträumig über B 35 / BAB 5 umgeleitet, der PKW-Verkehr über B 35 / B 3.
- Die Zufahrten nach Jöhlingen für den örtlichen Verkehr werden soweit als möglich aufrechterhalten.
Eine LKW-Durchfahrt in Berghausen für den örtlichen Verkehr nach Jöhlingen wird über die innerörtliche Umleitung möglich sein.

Für die Arbeiten in Jöhlingen sind 6 Bauabschnitte mit einer Gesamtdauer von ca. 8 Wochen vorgesehen.

Baustelle B 10 Berghausen
Austausch einer Hauptwasserleitung durch die Gemeinde Pfinztal; diese Arbeiten sollen etwa zeitgleich mit den Arbeiten in Jöhlingen beginnen, aber insgesamt 3 – 4 Monate dauern.

Dies hat zur Folge, dass für den örtlichen Verkehr eine Einbahn-Regelung auf der B 10 geschaffen und der PKW-Verkehr in Richtung Bretten über die B 10 geleitet, der Verkehr Richtung Karlsruhe über eine innerörtliche Umleitung geführt wird. Die B 10 / B 293 wird für den LKW-Verkehr Richtung Karlsruhe gesperrt, jedoch wird die Durchfahrt für den LKW-Anliegerverkehr von und nach Jöhlingen die Durchfahrt zugelassen.

Bitte an alle Einwohner und Verkehrsteilnehmer:
Durch die umfangreichen Sperr- und Umleitungsmaßnahmen ist in der Ortsdurchfahrt von Weingarten mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Eine entsprechende überörtliche Umleitungsbeschilderung wird ausgewiesen. Wir bitten die Anwohner um Verständnis sowie die Verkehrsteilnehmer darum entsprechend mehr Zeit einzuplanen.

Neues Multicar für den Bauhof

Am Freitag den 16.07.2010 übergab Bürgermeister Eric Bänziger in Anwesenheit des stellvertretenden Bauamtsleiters Udo Schneidewind und Bauhofleiter Rüdiger Fetzner den neuen Multicar “Fumo Carrier“ an seinen Fahrer Wolfgang Nöltner. Die Ersatzbeschaffung wurde vom Gemeinderat für notwendig und wirtschaftlich gesehen nachdem der bereits 10 Jahre alte Multicar M26 für 10.000 € hätte repariert werden müssen. Das Ortsbauamt holte daraufhin verschiedene Angebote ein, wobei die Fa. Kälber aus Remchingen das wirtschaftlichste Angebot abgab. Bei dieser Bewertung wurde berücksichtigt, dass alle im Bauhof verfügbaren Anbaugeräte des alten Multicar M26 an das neue Fahrzeug angebaut werden können. Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 17.05.2010 einstimmig die Anschaffung des neuen Fahrzeuges für den Bauhof. Bürgermeister Eric Bänziger wünschte dem zukünftigen Fahrer Wolfgang Nöltner allzeit unfallfreie Fahrt und viel Spaß bei der Arbeit mit dem neuen Fahrzeug.

Elternbeiträge für das Kindergartenjahr 2010/2011 beschlossen

Wie wir bereits letzte Woche in der Turmberg-Rundschau und auf der Homepage berichteten, hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 28. Juni 2010 die Elternbeiträge für das Kindergartenjahr 2010/2011 einstimmig beschlossen. Leider ist uns bei der Auflistung der Beitragszahlen ein Fehler unterlaufen.

Die Höhe der Elternbeiträge ist dabei abhängig von der Betreuungsform (Regelgruppe, Frühgruppe, Tagheimgruppe) und der jeweiligen Betreuungszeit.

HIER kommen Sie zu den jeweiligen Elternbeiträgen...

Gastgeber für das Partnerschaftstreffen mit Liverdun gesucht

Das diesjährige Partnerschaftstreffen mit Gästen aus unserer französischen Partnergemeinde Liverdun findet von

Samstag 11. – Sonntag 12. September 2010 in Weingarten

statt. Für die zu uns kommenden Gäste wird das Partnerschaftskomitee ein abwechslungsreiches Programm zusammenstellen.

Die Gäste werden am Samstag zwischen 12.00 und 12.30 Uhr in Weingarten eintreffen.

Die offizielle, gemeinsame Partnerschaftsfeier findet am Samstag Abend statt.

Für den Sonntag ist ein gemeinsamer Ausflug vorgesehen, bevor die Gäste gegen 17.30 Uhr die Heimreise antreten.

Für dieses Treffen benötigen wir noch Gastgeber.

Das Partnerschaftskomitee würde sich freuen, wenn sich auch neue Gastgeber melden würden, um neue Kontakte mit unseren französischen Freunden aufzubauen.

Wir bitten alle Interessenten sich bei der Gemeindeverwaltung, Telefon: 702060 Ulrike Gaum oder dem Vorsitzenden Gerhard Lampert Tel. 8181 anzumelden.

Wichtige Informationen zum Badesommer am Baggersee Weingarten

Wasserqualität
Die aktuelle mikrobiologische Untersuchung nach der geltenden Badegewässer-verordnung des Gesundheitsamtes Karlsruhe hat keine Beanstandungen ergeben.

Parkgebühren Baggersee
Zur Baggersee-Badesaison 2010 werden für die Benutzung des Parkplatzes folgende Parkgebühren erhoben:
- PKW Einzelkarte 6,-- €
- PKW Jahreskarte 30,-- € (Einwohner) 45,-- € (Auswärtige)
- Motorrad Einzelkarte 3,-- €
- Motorrad Jahreskarte 20,-- €
Mit dem Erwerb eines Jahres-Parkscheins wird das Recht erworben, im Rahmen der Möglichkeiten den PKW abzustellen. Falls die Parkplätze überfüllt sind, kann auch ein Jahres-Parkschein-Inhaber nicht mehr zugelassen werden. Der Verkauf der Parkscheine erfolgt an der Kasse beim Baggersee.

Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe werden zur Zeit von insgesamt 64 Baggerseen 44 als Badeseen genutzt. Sie werden an heißen Wochenenden von mehr als 200.000 Badelustigen frequentiert.
Hierbei kommt es regelmäßig zu chaotischen Zuständen, die sich auf folgenden kurzen Nenner bringen lassen:
- Kraftfahrzeugführer parken ohne Rücksicht auf erforderliche Rettungswege und entgegen der Vorschriften der Straßenverkehrsordnung. Sie fahren, um möglichst nahe an den Ufer des Sees zu kommen, über Getreidefelder und bestellte Äcker. Gravierende Verkehrsstörungen auf den Zufahrtsstraßen sind dann ebenso vorprogrammiert wie der Ärger von Anwohnern und Landwirten.
- Badegäste lassen die Ufer als Müllkippe zurück, zerstören Schilfbestände und dringen in Naturschutzgebiete ein, wobei vielfach die Tierund Pflanzenwelt in Mitleidenschaft gezogen wird. Grill- und Lagerfeuer werden ohne großes Unrechtsbewusstsein abgebrannt und es entstehen regelmäßig erhebliche Brandgefahren.
- Nicht selten werden nach „Baggersee-Feten“ Alkoholfahrten durchgeführt, es kommt zu Ruhestörungen, Belästigungen, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen.
Um solchen Zuständen entgegenzuwirken, ist es erforderlich, wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. So auch am Weingartener Baggersee, der als Erholungs- und FreizeitgebietBreitheide ausgewiesen ist. Für dieses Gebiet besteht eine Polizeiverordnung, die an mehreren Stellen für jedermann sichtbar ausgehängt ist. Aufgrund der hohen Besucherzahlen wurden Parkplätze und eine Toilettenanlage erstellt, um einigermaßen geordnete Verhältnisse zu schaffen. Während der Badesaison wird das Gebiet von Mitgliedern des DLRG gelegentlich beaufsichtigt.
Grundsätzlich ist das Baden im See jedermann erlaubt, allerdingsauf eigenes Risiko.

Im folgenden zitieren wir Auszüge aus den Verordnungen, die Verhaltensregeln und besondere Gefahrenquellen bei der Benutzung beinhalten:
- Das Befahren mit Kraftwagen oder Krafträdern jeglicher Art einschließlich Mofas außerhalb der hierfür ausdrücklich zugelassenen Flächen ist untersagt.
- Das Abstellen von Kraftfahrzeugen oder Krafträdern jeglicher Art einsch. Mofas ist außerhalb der gekennzeichneten Parkflächen unzulässig. Unzulässig ist auch das Waschen von Kraftfahrzeugen.
- Absolut verboten, und doch trotzdem oftmals missachtet, ist das Abrennen von offenem Feuer und Grillen sowie das Mitbringen von Tieren aller Art, ausgenommen Blindenhunde.
- Nach § 38 Naturschutzgesetz ist außerdem das Reiten, das Fahren mit bespannten oder motorisierten Fahrzeugen, das Zelten und das Aufstellen von Wohn- und Campingwagen oder sonstigen Unterkunftseinrichtungen verboten.
Zuwiderhandlungen werden als Ordnungswidrigkeit mit bis zu 500,- € geahndet. Während der Badesaison finden verstärkte Polizeikontrollen statt. Außerdem ist ein Wachdienst im Einsatz, der jede Ordnungswidrigkeit zur Anzeige bringt.

Der Gemeingebrauch bei der Benutzung des Baggersees ist folgendermaßen eingeschränkt:
- Die Benutzung des Baggersees im Bereich der Abbau- und Förderanlagen sowie der ausgewiesenen Schutzzonen ist verboten.
- Das Betreten oder Benutzen aller dem Baggerbetrieb dienenden Anlagen, Einrichtungen, Maschinen, Geräte und dergleichen ist Unbefugten untersagt.
- Benutzer des Baggersees haben sich so zu verhalten, dass niemand gefährdet oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar behindert oder belästigt wird.
- Im Hinblick auf die Gefahr der Bodenberührung ist ein Hineinspringen ins Wasser verboten (Querschnittslähmung!).
- Das Benutzen bzw. Mitführen von Harpunen ist verboten.
- Auf dem Wasser ist es verboten andere Badegäste ins Wasser zu stoßen, sie beim Baden zu behindern oder unterzutauchen, andere Benutzer des Baggersees durch sportliche Übungen und Spiele zu belästigen und ungebührliches Lärmen, Singen, Pfeifen und Benutzen von Rundfunk- und Tonbandgeräten, Plattenspielern und Musikinstrumente.

Auf folgende mit der Benutzung des Baggersees verbundene Gefahren wird besonders hingewiesen:
- Die Uferböschungen fallen zum Teil plötzlich steil ab, die Wassertiefe beträgt bis zu 22 Meter.
- Der meist kiesige Untergrund bietet keinen festen Halt (Abrutschgefahr).
- Es muss mit Untiefen gerechnet werden.
- Die Wassertemperatur ist stark unterschiedlich (Kalte Strömungen, Temperaturschichtungen)
- Es bestehen Verletzungsmöglichkeiten an Hindernissen im Wasser, Fremdkörpern, die später eingebracht wurden.
- Schlingpflanzen können Schwimmer gefährden.
Information
Die Benutzung des Baggersees, der Ufergrundstücke und deren Anlagen erfolgt auf eigene Gefahr ! Der Benutzer haftet für alle Personen- und Sachschäden, die aus der Benutzung entstehen selbst. Insoweit erfolgt eine Freistellung der Gemeinde von etwaigen Haftungsansprüchen.

Eichenprozessionsspinner
Auch am Baggersee Weingarten können vereinzelt Eichen von Raupen des Eichenprozessionsspinners befallen sein. Dies ist eine "Normalsituation", die etwa den Vorjahren entspricht. Eichenprozessionsspinner kommen nur an einheimischen Eichen vor. Als wärmeliebende Art bevorzugt dieses Tier vor allem freistehende, besonnte Eichen an Waldrändern, in Grünanlagen, Grillplätzen und Sportstätten, Schulen, Kindergärten sowie Badeseen und Schwimmbädern. Nach dem Schlüpfen aus dem Ei Ende April bis Anfang Mai kann man die stark behaarten Raupen bis in den Juli an den Eichen beobachten. Die Raupe tritt in sogenannten "Fraßgesellschaften" auf, bei denen sich mehrere Tiere hinter- und nebeneinander "prozessionsartig" von den Ruhe- zu den Fraßstellen hin und her bewegen, daher auch der Name. Grundsätzlich ist zu raten, sich von Raupen befallenen Eichen fernzuhalten und dringend die Nähe und den Hautkontakt mit den Tieren zu vermeiden. Die innen hohlen Mikrohärchen, die zwischen den langen Haaren der Raupe liegen, brechen bei bloßer Berührung oder Beunruhigung der Raupen ab und können auch verweht werden. Sie setzen Eiweiß frei, das beim Eindringen in die Haut oder Schleimhäute zu Überempfindlichkeitsreaktionen des Immunsystems führen kann. Diese reichen von lokalen Haut- und Schleimhautreizungen bis zu Bronchitis und asthmaartigen Symptomen, je nach individueller Empfindlichkeit der Person. Bei Auftreten der Symptome wird empfohlen, einen Arzt aufzusuchen. Besondere Vorsicht ist für Kinder geboten.

Abbrennen von landwirtschaftlichen Abfällen/Lagerfeuer verboten!

Die Ortspolizeibehörde informiert:
Aufgrund der anhaltenden hohen Temperaturen besteht zur Zeit extreme Brandgefahr. Aus diesem Grund hat die Feuerwehrleitstelle darauf hingewiesen, dass in sämtlichen Kreisgemeinden das Abbrennen von landwirtschaftlichen Abfällen bzw. jegliche Art von offenem Feuer (z.B. Lagerfeuer/Grillstellen) verboten ist. Ab sofort nimmt daher die Ortspolizeibehörde keine Anzeigen gemäß § 2 Abs. 4 der Verordnung über die Beseitigung pflanzlicher Abfälle entgegen.

Verkehrslenkungsmaßnahmen Ringstraße 9. – 12. Juli 2010

von Freitag, 9. Juli 2010, 8.00 Uhr bis Montag, 12. Juli 2010, 23.00 Uhr werden aufgrund des Schlacht- und Wiesenfestes der SV Germania folgende Verkehrs-lenkungsmaßnahmen durchgeführt:

Im Teilabschnitt der Ringstraße zwischen Einmündung Kanal- und Mozartstraße wird eine Vollsperrung eingerichtet. Die Umleitung erfolgt über die Kanalstraße, Dörnigweg und Mozartstraße.

Durch die o.g. Maßnahmen kann es zeitweise zu Beeinträchtigungen des Verkehrsflusses kommen. Eine entsprechende Beschilderung wird aufgestellt. Wir bitten die Anwohner um Verständnis sowie die Verkehrsteilnehmer darum, entsprechend mehr Zeit einzuplanen.
Vielen Dank.

Winzergenossenschaft Weingarten feierte 75-jähriges Jubiläum

75 Jahre Winzergenossenschaft Weingarten - für viele Gäste aus Nah und Fern ein guter Grund, am Wochenende zu den Burgundertagen nach Weingarten zu kommen. Nach dem grandiosen Sieg unserer Nationalmannschaft gegen Argentinien eröffneten WG-Geschäftsführer Alexander Doll und Bürgermeister-Stellvertreter Gerhard Fritscher die Feierlichkeiten mit dem obligatorischen Fassanstich. Für das leibliche Wohl sorgte an beiden Tagen der SV Germania, die Winzergenossenschaft bot dazu Weinproben und Führungen an. Am heissen Samstagabend sorgten die neuen Grombacher bei den knapp 1000 Besuchern für ausgelassene Stimmung. "Das Wetter war optimal und unsere Besucher zufrieden, es war wieder einmal ein erfolgreiches Fest", so Geschäftsführer Alexander Doll.

Informationen aus dem Gemeinderat

Verschiedene Themen hatte der Gemeinderat der Gemeinde Weingarten in seiner Sitzung am 28. Juni 2010 auf der Tagesordnung. Die wichtigsten hiervon geben wir nachstehend in Kurzform bekannt:

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Ferienbetreuung für Grundschüler in den Sommerferien

Liebe Kinder, liebe Eltern,
der Sommer naht und die großen Ferien auch!

Wer für die letzten drei Ferienwochen (23.08. - 10.09.2010) noch eine sinnvolle Beschäftigung mit tollen Ausflügen sucht, ist bei der Ferienbetreuung der Gemeinde Weingarten gut beraten. Zusammen mit dem Tageselternverein Bruchsal e.V. findet auch dieses Jahr wieder eine professionelle Betreuung von täglich 07.30 Uhr bis 13.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Kernzeitbetreuung (Bahnhofstraße 3) statt. Der Preis beträgt pro Woche 55,- Euro (ohne Mittagessen) bzw. 12,- Euro am Tag (auch tageweise Anmeldungen sind möglich). Bei Interesse sollten Sie sich schnellst möglich an die Gemeindeverwaltung wenden. Anmeldungen werden noch bis zum 31.07.2010 entgegen genommen.

Weitere Informationen und Anmeldeformulare erhalten Sie unter der Tel.Nr.: 70 20 61 oder per E-Mail: m.ludwig@weingarten-baden.de.

Nutrias im Walzbach – die Gemeindeverwaltung informiert

Aus gegebenem Anlass informiert die Gemeinde-verwaltung über die inzwischen heimisch gewordene Population der Biberratte, auch Nutria genannt (Myocastor coypus), entlang des Walzbaches.

Gelegentlich wird die aus Südamerika stammende und in Mitteleuropa eingebürgerte Nagetierart mit der (aus Nordamerika stammenden) Bisamratte verwechselt, was vermehrt zu Irritationen in der Bevölkerung führt. In Deutschland ist die Biberratte (oder auch „Sumpfbiber“ genannt), die im 19. Jahrhundert kurz vor der Ausrottung stand, inzwischen an etlichen Gewässern in allen Bundesländern zu finden. Größere und weitgehend beständige Populationen gibt es u. a. an den Flüssen Niers, Schwalm und Cloer am Niederrhein und an der Spree im Osten Deutschlands. In Baden-Württemberg liegt der Schwerpunkt des Nutriavorkommens am Oberrhein und seinen Zuflüssen. Diese Bereiche gehören zu den wärmsten Gebieten Baden-Württembergs. Nutrias können nämlich nur in Gegenden überleben, in denen es keine harten Winter gibt. Meist sind die insbesondere dämmerungsaktiven Tiere an den Besuch von Spaziergängern gewöhnt und lassen sich ohne viel Scheu mit Obst und Gemüse füttern. Sie sind fast reine Vegetarier und ernähren sich vorwiegend von Blättern, Stängeln, Wurzeln, von Wasserpflanzen und von Hackfrüchten. In Deutschland kam man auf die Idee, Nutrias zur „Schädlingsbekämpfung“ anzusiedeln, denn sie besetzen die Bauten der unbeliebten Bisamratten. So können Nutrias dazu beitragen, dass sich Bisamratten nicht immer weiter ausbreiten. Grundsätzlich gibt es derzeit keinen Anlass, Nutrias zu bekämpfen, wenn auch seit 1996 die ganzjährige Bejagung nach § 7 der Durchführungsverordnung zum Landesjagdgesetz möglich wäre. Ein in der Fallenjagd ausgebildeter Jäger dürfte somit die Nutrias außerhalb des befriedeten Bereichs fangen.
Sollten sich allerdings die Bestände entlang dem Bachlauf ab der Unteren Mühle aufwärts oder sogar bis hin zum Schlossbergsee ausbreiten, müsste eventuell von behördlicher Seite regulierend eingegriffen werden. Die Gemeindeverwaltung empfiehlt dehalb, die Tiere nur spärlich zu füttern und keine Speisen an das Ufer des Bachlaufes zu werfen.

Bürgermeister Eric Bänziger zum Verbandsvorsitzenden des Abwasserverbandes gewählt

In der Sitzung der Verbandsversammlung des Abwasserzweckverbandes „Am Walzbach“ wurde Weingartens Bürgermeister Eric Bänziger für die restliche Amtszeit bis zum 30.06.2011 von den Verbandsmitgliedern aus Weingarten und Walzbachtal einstimmig zum Vorsitzenden des Zweckverbandes gewählt. Bürgermeister Bänziger tritt damit die Nachfolge von Bürgermeister a.D. Klaus-Dieter Scholz an, der bis zu seinem Ausscheiden am 14. April 2010 den Abwasserverband „Am Walzbach“ über 23 Jahre als Vorsitzender leitete. Der stellvertretende Verbandsvorsitzende, Walzbachtals Bürgermeister Karl-Heinz Burgey, beglückwünschte Bürgermeister Bänziger zur einstimmigen Wahl und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die bisherige gute und fruchtbringende Zusammenarbeit der beiden Verbandsgemeinden auch weiterhin Bestand haben und fortgesetzt wird.

Waldbegehung des Gemeinderates am 26.06.2010

Weingarten wird in seiner Waldwirtschaft auch in Zukunft bei dem Konzept eines gesunden Mischbestandes bleiben. Bei der alljährlichen Waldbegehung des Gemeinderates – erstmals unter Beteiligung der Öffentlichkeit - informierten Revierförster Michael Schmitt und sein Fachvorgesetzter im Landratsamt, Bernd Schneble, sowohl über den aktuellen Bestand als auch über zukunftsgerichtete Vorhaben. Die Begehung konzentrierte sich auf sechs Waldbilder, alle im Distrikt Höheforst.

Nach wie vor ist die Buche im Weingartener Wald der „Brot-und-Butter-Baum“. War allerdings vor Jahren noch erste Qualität gefragt und ein starker und hochpreisiger Absatz nach China zu verzeichnen, so rückt seit einiger Zeit mehr und mehr die Nachfrage nach Industrieholz und Energieholz in den Vordergrund. Dennoch soll keine Umstellung auf kurzumtriebige Sorten erfolgen, sondern „die Buchenwald-wirtschaft, angemischt mit ein bisschen Nadelholz“ beibehalten werden, erklärte Schneble. Er empfehle, Einseitigkeit zu vermeiden, denn Weingarten sei mit der bisherigen Mischwirtschaft gut gefahren.

Förster Schmitt setzt große Stücke auf die Walnuss als Ergänzungsbaum anstelle von Kirsche. Kirsche werde zur Zeit viel angepflanzt, begründet er seine Meinung, Walnuss sei dagegen eher selten und darum wertbringender. Auf einer aufgrund schlechter Baumqualität geräumten Fläche präsentierte er eine neu angelegte Kultur von Walnuss, daneben zeigte er den Räten auch einzelne Prachtexemplare, astfrei bis in acht Meter Höhe und kerzengerade. Solche Einzelbäume seien wertvoll und darum besonders zu pflegen.

In einem eingezäunten Areal wies Schmitt auf eine Eichenverjüngung hin, die er angelegt habe, weil die Forsteinrichtung eine Bestandserhöhung an Eichen von derzeit insgesamt zwölf Prozent auf rund 15 Prozent vorsehe. Zwei alte Eichen waren mit „S“ versehen, was „Spechtbaum“ bedeute. Stets um Anschaulichkeit bemüht, präsentierte der Revierförster einen aufgesägten Baumabschnitt, wo deutlich die tropfenförmige Spechthöhle zu erkennen war. Spechthöhlen seien ökologisch sehr wertvoll, erklärte er, denn sie dienen einer ganzen Reihe von nachfolgenden Tieren als Wohnraum. Das immer wieder vom Naturschutz geforderte Stehenlassen von Totholz handhabt Schmitt so, dass er eine Kartierung begonnen hat, wo sich wieviel befindet und was stehenbleiben kann und was nicht. Schneble wies auf die erhebliche Unfallgefahr von einzeln stehenden Totholzbäumen hin und erläuterte ein landesweites Modell, nach welchem Totholz-Gruppen gebildet werden sollten.

Die beiden letzten Bilder im Weingartener Wald galten dem Sturmschaden durch den Orkan „Xynthia“, der Ende Februar gewütet hatte und den anstehenden Reparaturarbeiten am Grillplatz.

Vogelschutz- und Zuchtverein 1960 e.V. feiert sein 50jähriges Bestehen

Am Wochenende konnte der Vogelschutz- und Zuchtverein 1960 e.V. sein 50jähriges Vereinsjubiläum auf dem Vereinsgelände beim Vogelpark Waldbrücke feiern.


Am Sonntag sorgten der Musikverein Weingarten und vier junge Trompeter der Jugendmusikschule Bretten unter der Leitung von Herrn Geisert tagsüber für eine tolle Atmosphäre.

Für die Abendunterhaltung konnte der Vogelschutz- und Zuchtverein die aus Funk- und Fernsehen bekannte Weingartenerin Birgit Langer gewinnen, die gemeinsam mit ihren Freunden einige heitere Songs zum Besten gab und die Besucher begeisterte. Auch unser Bürgermeister Eric Bänziger war unter den vielen Gästen. Als Schirmherr der Jubiläumsveranstaltung überbrachte er die Glückwünsche der Gemeinde und überreichte die Jubiläumsgabe. Nach gelungenem Festbetrieb am Montag sorgten dann am Abend die neuen Grombacher noch einmal für gute Stimmung.

„Wir freuen uns, dass das Fest so gut angenommen wurde, mit einem so großem Andrang hätten wir nicht gerechnet“, teilte Bernd Kurzenhäuser abschließend zufrieden mit.

Einladung zur öffentlichen Sitzung des Gemeinderates am 28.06.2010

Die nächste Gemeinderatssitzung findet am 28. Juni 2010 um 19.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses statt.

HIER kommen Sie zur Tagesordnung

TERMINVERLEGUNG: 1. Weingartener Walzbachsprung

Aufgrund der Achtefinalpaarung Deutschland - England wird der 1. "Weingartener Walzbachsprung" vom 27.06.2010 auf den 12.09.2010 verlegt.

Wir bitten um Beachtung!