Gemeindenachrichten

Informationen aus dem Gemeinderat

Verschiedene Themen hatte der Gemeinderat der Gemeinde Weingarten in seiner Sitzung am 01. März 2010 auf der Tagesordnung. Die wichtigsten hiervon geben wir nachstehend bekannt.

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Sportlerehrung der Gemeinde Weingarten am 05. März 2010

Bei der Sportlerehrung im Turmzimmer des Rathauses wurden am Freitag, 05. März 2010, 151 Sportler für ihre hervorragenden sportlichen Leistungen im Jahr 2009 von Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz ausgezeichnet.

Um den erfolgreichen Sportlern zu applaudieren fanden sich im Publikum stolze Eltern, Betreuer und Gemeinderäte ein. Durch diese Ehrung soll die Bedeutung der Vereinsarbeit als Grundlage für die Entwicklung von Talenten und Fähigkeiten, aber auch für die soziale Atmosphäre in unserer Gemeinde hervorgehoben werden, so Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz.

Erstrebenswert sind nicht nur Spitzenleistungen im Sport. Sie seien zwar für denjenigen, der sie erringt, ein Beweis seiner Leistungsfähigkeit, aber auch wer keine Spitzenleistungen anstrebt, profitiere von sportlicher Betätigung, so führe beispielsweise die gesündere Lebensweise zu mehr Lebensfreude, fuhr Scholz fort.

Ein herzlicher Dank galt den Vereinsvorständen, Übungsleitern und Trainern aus, ohne deren ehrenamtliches Mitwirken effektive Vereinsaktivitäten nicht möglich wären. Viele Stunden haben die geehrten Leistungssportlerinnen und Leistungssportler mit ihrer sportlichen Betätigung verbracht und darüber hinaus mit Erfolgen auch die Gemeinde Weingarten überregional positiv vertreten. Die Anerkennung der harten Trainingsarbeit und der eisernen Disziplin sollen an diesem Abend ausgesprochen werden.

Zu den einzelnen Auszeichnungen!

Neukonstituierung des Partnerschaftskomitees

Vergangene Woche fand die erste Sitzung des neu konstituierten Partnerschaftskomitees statt. Bürgermeister Scholz verabschiedete das Mitglied des Komitees Herrn Rüdiger Kinsch mit herzlichen Worten des Dankes. Herr Kinsch und seine Ehefrau Gabi sind mit beiden Partnergemeinden eng verbunden und haben für Gäste immer eine offene Tür. Herr Kinsch sicherte zu, sich auch weiterhin zu engagieren und wenn „Not am Mann ist“ den Komiteemitgliedern gerne hilfreich unter die Arme zu greifen. Das Komitee setzt sich nach der Neukonstituierung aus folgenden Mitgliedern zusammen: Herrn Gerhard Lampert, Herrn Harald Link, Herrn Dieter Maurer und den Gemeinderäten Herrn Timo Martin, Herrn Stefan Kleiber und Herrn Dr. Erich Völker. Herr Dieter Maurer stellte sich als Vorsitzender nicht mehr zur Wahl. Sein bisheriger langjähriger Stellvertreter Herr Gerhard Lampert wurde von den Mitgliedern einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Herr Harald Link nimmt nun die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden wahr. Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz gratulierte den Gewählten und dankte allen für ihre engagierte Mitarbeit im Komitee.

Einladung zur Bewerbervorstellung für die Bürgermeisterwahl 2010

Die Vorstellung der Bewerber um das Amt des Bürgermeisters wird am 11. März 2010 um 20.00 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Versammlung in der Walzbachhalle durchgeführt.

Mehr Details erhalten Sie hier!

Neuer Wegweiser für Weingartener Senioren erschienen

Die Gemeinde Weingarten hat mit Unterstützung des Ortsseniorenrats eine Broschüre für ältere Menschen in Weingarten herausgegeben. Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz hat den „Wegweiser für Senioren“ offiziell vorgestellt. Das Ortsoberhaupt dankte zunächst dem Ortsseniorenrat für seine beratende Tätigkeit, was Inhalt, Lesbarkeit und Gestaltung betreffe. Das Heftchen sei, vergleichbar mit dem Informationspaket für Kinder und Jugendliche, speziell auf das Informationbedürfnis der Zielgruppe Senioren zugeschnitten, erklärte er. Es soll eine Stütze sein bei der Bewältigung der alltäglichen Herausforderungen. Entsprechend ihrer Bedeutung sind ganz vorne auf der ersten Aufschlagseite die Rufnummern von Ärzten, Apotheken, Krankenhäusern aufgelistet, außerdem Ärztlicher Notdienst, Polizei, Feuerwehr und andere. Relevante Ansprechpartner der Gemeindeverwaltung sind ebenso enthalten wie eine Beschreibung der Seniorenwohnanlagen. Die Sozialstation informiert über ihre Angebote und die mit Seniorenarbeit vertrauten Institutionen über Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Auch die Volkshochschule hat Entsprechendes im Programm. Manche Weingartener Vereine sind im gesundheitlichen Bereich für Senioren interessant und der Fahrplan des „Rollenden Einkaufsladens“ ist in der Broschüre ebenfalls enthalten. Nicht zuletzt können die Informationen des Landratsamtes eine Hilfe sein. Die hochinformative Schrift ist knapp 40 Seiten stark, in stabilem Hochglanz gehalten, übersichtlich und handlich. Sie wird kostenfrei zunächst bei Ärzten, Apotheken und anderen Einrichtungen ausgelegt, kann aber bei Bedarf auch jederzeit im Rathaus abgeholt werden. Ansprechpartnerinnen sind Ulrike Gaum und Melanie Ludwig, Zimmer 16/17, Telefon (07244) 702061.

Stellungnahmen zum Haushaltsplan 2010 der Gemeinde Weingarten

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 01.02.2010 den Haushaltsplan 2010 der Gemeinde Weingarten bei 5 Gegenstimmen sowie den Wirtschaftsplan 2010 der Wasserversorgung einstimmig beschlossen.
Die nachfolgenden Links führen Sie zu den Details mit graphischen Erläuterungen zum verabschiedeten Haushalt sowie zu den Haushaltsreden von Bürgermeister Scholz und den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen.


Alle Haushaltsreden finden Sie hier.

Zur Haushaltsrede von Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz hier.
Zur Haushaltsrede der CDU hier.
Zur Haushaltsrede der WBB hier.
Zur Haushaltsrede der SPD hier.
Zur Haushaltsrede der Grünen Liste Weingarten hier.
Zur Haushaltsrede der FDP hier.
Zur Haushaltsrede der Freien Wähler hier.

Die Deutschen Vize-Meister tragen sich in das Goldene Buch der Gemeinde ein

„Die Ehrenmitglieder sind sehr stolz auf diese junge Generation“, sagte Richard Hartmann. Nicht nur der Sprecher der Ehrenmitglieder des „SV Germania“ empfand so. Nein, mit einem Empfang und einem Eintrag ins Goldene Buch ehrte die Gemeinde Weingarten ihren Ringerverein, der am Samstag nach einer großartigen Saison und einer furiosen Endrunde den Titel des Deutschen Vizemeisters nach Weingarten geholt hatte. Der stellvertretende Bürgermeister Gerhard Fritscher sprach von einem „außergewöhnlichen Erfolg“ und vom „Dank der Gemeinde für ein großartiges Resultat“. Natürlich sei im ersten Moment die Enttäuschung da gewesen, aber nun gelte es positiv zu denken. Deutscher Vizemeister zu sein, sei für den Verein ein absolutes Highlight. Das Ereignis habe im Ort ein großes Wir-Gefühl ausgelöst und sei ein Zeichen dafür, dass Weingarten hinter seinen Ringern stehe. Der Vorsitzende Ralph Oberacker dankte für den hohen Stellenwert, der diesem Erfolg beigemessen werde. Er hätte sich lieber als Deutscher Meister in das Goldene Buch eingetragen, aber mittlerweile überwiege die Freude über die Enttäuschung. Nach dem Bau der Halle habe der Verein mit diesem Resultat ein weiteres Ausrufezeichen in Deutschland gesetzt. Er ging kurz auf das Kampfgeschehen ein und räumte vorbehaltlos ein, der Gegner habe den Sieg verdient. Aber „Vizemeister lässt noch eine Steigerung zu“, erklärte er optimistisch. Dass der Verein überhaupt so weit gekommen sei, verdanke er nur einem gigantischen ehrenamtlichen Engagement, vom Aufbauhelfer bis zum Großsponsor. Das Team habe toll funktioniert, ohne die Hilfe der vielen einzelnen sei das nicht möglich gewesen. Mit einem persönlichen Wort für jeden einzelnen rief Oberacker seine Sportler, den Trainer Frank Heinzelbecker, die Vorstandschaft und die Helfer zusammen. Jeder trug sich ein, eine Mannschaft, ein Team.

Jahresrückblick Weingarten 2009

Der erste Monat im Jahr 2010 ist schon wieder vorüber. An dieser Stelle möchten wir all denen danken, die durch ihre Beiträge und Leistungen das Miteinander in unserer Gemeinde im vergangenen Jahr gefördert haben. Wir denken dabei nicht nur an den Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung, sondern vor allem auch an die Mitbürger- innen und Mitbürger, die in Vereinen oder durch ehrenamtliches Engagement einen entscheidenden Einfluss auf ein gut funktionierendes Zusammenwirken in unserer Gemeinde genommen haben.

Das Jahr 2009 stand ganz im Zeichen der Wahlen. Mit den Europa-, Kommunal- und Bundestagswahlen mussten die Wähler gleich drei Mal in nur einem Jahr ihr Kreuzchen machen. Bei den Gemeinderatswahlen erhielten die CDU und die WBB jeweils fünf Sitze, gefolgt von SPD mit drei Sitzen, FDP und Grüne Liste Weingarten mit jeweils zwei Sitzen, sowie die Freien Wähler mit einem Sitz im Gremium.

Die nun folgende skizzenhafte Aufzählung (siehe unten) im Rückblick auf das Jahr 2009 erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie soll Ihnen lediglich dabei helfen, noch einmal das Geschehene in unserer Gemeinde Revue passieren zu lassen, sich an manch schöne Veranstaltung zu erinnern und das Interesse in Ihnen wecken, sich auch im Jahr 2010 weiterhin für das Gemeinwohl und das Miteinander in Weingarten einzusetzen.

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Schneereicher Winter erfordert großen Einsatz des gemeindlichen Räum- und Streupersonals

Schon seit 19. Dezember 2009 ist das örtliche Bauhofpersonal fast ununterbrochen im Wintereinsatz. Unter Beachtung der Regelungen der örtlichen Streu- und Räumsatzung werden bei Erfordernis schon ab 6.00 Uhr Morgens im Bahnhofsbereich, an Straßenteilstrecken, Bushaltestellen und Fußgängerübergängen und an neuralgischen Verkehrspunkten Streu- und Räumarbeiten ausgeführt. Obwohl das Salzlager im gemeindlichen Bauhof voll aufgefüllt war, neigen sich die Vorräte auch in Weingarten langsam dem Ende zu. Das örtliche Bauhofpersonal hat schon mehr als 600 Einsatzstunden für den bisherigen Winterdienst geleistet. Diese Arbeit kann wohl als erfolgreich bezeichnet werden, zumal bei der Gemeindeverwaltung keine größeren Unfälle bzw. Schäden gemeldet wurden. Wir wollen in diesem Zusammenhang auch ausdrücklich auf die Räum- und Streupflicht der Straßenanlieger hinweisen. Innerhalb der geschlossenen Ortslage einschließlich der Ortsdurchfahrten obliegt es den Straßenanliegern folgende Flächen zu reinigen, bei Schneeanhäufungen zu räumen sowie bei Schnee- und Eisglätte zu bestreuen:
- die Gehwege
- Flächen in einer Breite von 1,20 Metern am Rande der Fahrbahn,
falls keine Gehwege vorhanden sind.
- Bei Eckgrundstücken sind alle an das Grundstück angrenzenden Gehwege bzw. öffentlichen Flächen zu räumen.
Zum Bestreuen ist abstumpfendes Material wie Sand, Splitt oder Asche zu verwenden. Die Verwendung von auftauenden Streumitteln ist verboten.

Kindertageseinrichtung "Blauland" eröffnet

Nachdem die ersten kleinen Knirpse ihre Eingewöhnungsphase in der Kindertageseinrichtung Blauland des Familienzentrums erfolgreich hinter sich gebracht haben, besuchte Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz die Kinder und ihre Erzieherinnen.
Die stellvertretende Leiterin Frau Melanie Timm begrüßte Herrn Scholz mit ihren Kolleginnen und den kleinen Schützlingen.
Neugierig schielten Sie auf die beiden bunt eingewickelten Pakete, die der Bürgermeister mitgebracht hatte. Flugs wurde das Papier abgerissen und dann lachten alle vor Freude. Der Spielwagen mit den vielen bunten Elementen kam gerade richtig. Die Kleinen machten sich geschickt an den Zusammenbau. Die Erwachsenen schmunzelten, als ein kleiner Junge den Bürgermeister darauf aufmerksam machte, dass der Musikknopf am Wagen nicht funktioniere. Die Erzieherinnen versprachen daraufhin nach den passenden Batterien Ausschau zu halten.
Die Kindertagesstätte in der Bahnhofstraße 104 wurde am 04. Januar 2010 eröffnet und kann in der Zeit von 07.00 Uhr – 15.00 Uhr zehn Kleinkinder im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren aufnehmen. Derzeit sind zehn Plätze belegt, vier davon im Platz-Sharing-Modell. Neben den Leiterinnen Frau Astrid Hauswirth und Frau Timm arbeiten Frau Solveig Riegel und Frau Brigitta Bock sowie zwei Vertretungskräfte als Erzieherinnen im Team mit. Die Kindertagesstätte besticht durch die familiäre Atmosphäre und die liebevoll eingerichteten Räume sowie das großzügige Außengelände. Bürgermeister Scholz zeigte sich erfreut darüber, dass mit der Eröffnung des Blaulandes die Zahl der Kleinkindgruppen auf vier angestiegen ist. Mit der Eröffnung von weiteren drei Kleinkindgruppen eines anderen privaten Trägers ab Januar 2011 kann die Gemeinde vor dem gesetzlich geforderten Rechtsanspruch ab dem Jahr 2013 über das vorgegebene Maß hinaus zahlreiche Kleinkindbetreuungsplätze anbieten.