Gemeindenachrichten

Fahrplanwechsel des KVV zum 13. Dezember 2009

Bei den Straßen- und Stadtbahnlinien sowie beim Busverkehr im Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) tritt am Sonntag, 13. Dezember, der neue Fahrplan für das Jahr 2010 in Kraft. Auf vielen Linien werden kleinere Fahrplanänderungen durchgeführt. Insgesamt bleibt das Fahrplanangebot jedoch weitgehend bestehen.

Bereits jetzt sind die neuen Daten (Verbindungen, Persönliche Fahrpläne, Aushangfahrpläne) in der elektronischen Online-Fahrplanauskunft auf der Homepage des KVV (www.kvv.de) durch Eingabe eines entsprechenden Datums in der neuen Fahrplanperiode bereits abrufbar.
Zum 13. Dezember gibt es den neuen Handyfahrplan "Companion". Dieser wurde in der Bedienung vereinfacht und vom Datenumfang optimiert. So sind nun alle Linien innerhalb des KVV in einer einzigen Version verfügbar. Die Daten liegen zur Berechnung offline am Handy vor, zur Überprüfung der Aktualität kann mit dem Companion online der EFA Server angefragt werden.
Im neuen Kursbuch, das ab sofort für drei Euro in allen KVV-Kundenzentren oder im Internet erhältlich ist, sind die wichtigsten Änderungen der einzelnen Linien auf separaten Seiten zusammengefasst. Auch die Regionalausgabe Baden-Baden/Rastatt (1,50 Euro) wird zum Fahrplanwechsel neu aufgelegt.

Karlsruhe:
Um zahlreichen Kundenwünschen gerecht zu werden, verlängern die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) den 20-Minuten-Takt der Stadtbahnlinie S2 und der Tramlinien an Samstagen zukünftig das ganze Jahr über immer bis 18.30 Uhr. Dafür wird der Beginn des Zehn-Minuten-Takts Samstagmorgens um 20 Minuten auf 9.50 Uhr verschoben.

Haltestellen:
Die Haltestelle Kronenplatz/Universität heißt künftig „Kronenplatz/KIT Campus Süd“. Alle Haltestellen mit dem Namen Forschungszentrum oder dem Zusatznamen Forschungszentrum erhalten die Bezeichnung „KIT Campus Nord“. Die Haltestelle Berufsakademie wird in „Duale Hochschule“ umbenannt.

Stadtbahnen:
S31/32 (Odenheim- /Menzingen – Freudenstadt/ - Achern):
Der Fahrplan der Stadtbahnlinie S31/S32 kann wegen der Verlegung der Intercitylinie 26 (Stralsund – Karlsruhe) optimiert werden. In Karlsruhe fahren die Bahnen zur Minute `50 nach Menzingen ab, zur Minute`10 nach Odenheim. In Bruchsal fahren die Bahnen zu den Minuten `46 und `06 ab. Dadurch entstehen in Ubstadt neue Anschlüsse über Eck von Odenheim nach Menzingen und zurück. Die Eilzüge vom Karlsruher Hauptbahnhof nach Freudenstadt und Zurück fahren künftig alle zwei Stunden. In den ungeraden Stunden werden kurze Verbindungen von und nach Rastatt angeboten, die Anschluss in das und aus dem Murgtal haben. In Bruchsal gibt es alle zwei Stunden einen Anschluss an den Regionalexpress nach Stuttgart. Fahrgäste der in Bruchsal endenden Züge der RheinNeckar-S-Bahn erhalten Anschluss an die Linie S31/S32.

Busse in der Region:
Auf den rund 200 Omnibuslinien in der Region gibt es naturgemäß die meisten Änderungen. In den meisten Fällen verschieben sich lediglich die Abfahrtszeiten um einige wenige Minuten.

Linie 121 (Weingarten – Blankenloch):
Aus Anschlussgründen fahren die bisherigen Samstag-Kurse, die Blankenloch Nord um 17 und 18 Uhr verlassen, künftig zehn Minuten später ab.

Der KVV passt seine Tarife an und führt 9-Uhr-Karte ein

Insbesondere wegen der weiterhin gestiegenen Energiepreise und der erneuten Personalkostensteigerungen muss der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) seine Fahrpreise zum 1. Januar 2010 anpassen. Der Bahnstrom, der 2008 einen Höchststand erreicht hatte, stieg im laufenden Jahr weiter um über 3 Prozent an. Im Durchschnitt liegt die Preissteigerung bei den Fahrkarten bei 3,3 Prozent. Dennoch liegt der KVV bei der Preisgestaltung im Vergleich nach wie vor im unteren Bereich aller bundesdeutschen Verbünde und gewährleistet weiterhin eine preiswerte Mobilität.

Nach erfolgreicher Einführung der KombiCard bei der Tarifänderung 2009 mit zwischenzeitlich über 11.500 Kunden dieses Angebots wird zum 1. Januar mit der 9-Uhr-Karte wieder ein neues Tarifangebot eingeführt. Diese Monatskarte richtet sich an Personen, die die Bahnen und Busse nicht zu den Hauptverkehrszeiten nutzen. Mit der 9-Uhr-Karte können zwischen 9 Uhr am Vormittag und 5 Uhr nachts alle Verkehrsmittel im ÖPNV genutzt werden. Samstags, sonntags und an Feiertagen ist dies rund um die Uhr möglich. Die neue Fahrkarte ist personenbezogen. Zudem ist sie nicht an den Kalendermonat gebunden und kann zu jedem beliebigen Tag im Monat erworben werden. Die 9-Uhr-Karte ist wie die 24-Stunden-Karte in zwei Varianten erhältlich. Für 37 € pro Monat können die Bahnen und Busse im Geltungsbereich von drei Waben genutzt werden, zum Beispiel für den Bereich Karlsruhe und Ettlingen. Für nur monatliche 52 € ist es möglich, das komplette KVV-Netz ab 9 Uhr zu „erfahren“. Dieses reicht von Maikammer-Kirrweiler, Bad Bergzabern und Lauterbourg über Eppingen, Bad Wildbad und Vaihingen bis nach Forbach und Bühl. Die neue Fahrkarte ist in allen KVV-Verkaufsstellen sowie über die stationären Fahrkartenautomaten erhältlich. Die Tarifexperten des KVV rechnen mit einem Absatz von monatlich rund 5.000 9-Uhr-Karten.

Die einzelnen Tariferhöhungen sehen wie folgt aus:

- Die Preise für Einzelfahrkarten bleiben unverändert.

- Die KombiCard kostet statt 60 € monatlich 64 €, die
KombiCard Partner statt 45 € nun 48 €.

- Entsprechend erhöhen sich auch die 4er-Karten: Für 2 Waben kostet sie künftig 7,80 € statt 7,40 €.

- Die häufig für Einkäufe ohne Auto genutzte City-Karte kostet ab Januar 4,80 € (bisher 4,70), als „plus“ 7,40 € (bisher 7,10€).

- Der Preis für die bei Ausflügen beliebte Regio-Karte liegt bei 8,40 € (bisher 8,10 €), in der „plus“-Version bei 14 € (bisher 13,50 €).

- Die RegioX-Karten, mit denen Fahrgäste auch zu Zielen außerhalb des KVV fahren können, kosten 13,50 € (bisher 13,00 €) beziehungsweise als „plus“ 21,50 € (statt 20,50 €).

- Der Preis für eine Monatskarte für Karlsruhe (zwei Waben) steigt von 44,50 € auf 46 € und für das Gesamtnetz von 124 € auf 129 €.

- Nutzer eines Jahresabos zahlen künftig statt 37,80 € für die Fahrt in zwei Waben 39,30 € pro Monat, der Preis für das Gesamtnetz steigt von 104,80 € auf 110,20 € pro Monat. Für die Karte ab 60 beträgt der neue Abbuchungsbetrag 32,50 €. Die Jahreskarte kostet damit 390 € (bisher 378 €), also pro Monat einen Euro mehr.

Nachrichtlich: Die Deutsche Bahn verlangt für das Baden-Württemberg-Ticket single und Rheinland-Pfalz-Ticket Single ab Januar 20 € (bisher 19 €), für das Rheinland-Pfalz-Ticket 28 € (statt 27 €).

Haushaltsplan 2010 wird vorbereitet

Sondersitzung des Gemeinderates mit Besichtigung der Turmbergschule und der Walzbachhalle

Der Gemeinderat und die Verwaltung haben die Vorbereitungen für den Haushaltsplan der Gemeinde Weingarten des Jahres 2010 aufgenommen. Aus diesem Grund fand am Samstag, 21.11.2009, eine Sondersitzung des Gemeinderats mit anschließender Besichtigungstour statt.

Die Mitglieder des Gemeinderates konnten sich dabei vor Ort ein Bild von den bisher durchgeführten Renovierungsarbeiten in den Sanitäranlagen der Grundschule sowie der Dacherneuerung aus den Mitteln des Konjunkturpakets II machen. Frau Rektorin Sebold und Konrektor Holderer führten die Gemeinderäte durch die Schule und machten dabei auf den weiterhin anstehenden Bedarf an Veränderungen im Zuge der Ganztagesschule aufmerksam. Für das Jahr 2010 stehe besonders der Ausbau einer Mensa im Vordergrund, welche im Bereich des E-Baus vorgesehen ist.

Die Sanierung der Walzbachhalle steht im III. Bauabschnitt vor den Abschlussarbeiten. Für 2010 wird die Beschaffung eines neuen Kassensystems ein wichtiger Gesprächspunkt in den kommenden Sitzungen des Gemeinderates sein.
Mit dem Abschlussgespräch im Turmzimmer des Rathauses wurde anschließend das alljährliche Haushaltsplan-Aufstellungsverfahren eröffnet. In den anstehenden Ausschussberatungen werden nun, abhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde, Prioritäten zu setzen sein.
Deutlich wurde dabei jedoch herausgestellt, dass aufgrund der veränderten Zahlen des Finanzausgleichs bzw. der geringeren Steueranteile von Bund und Land so manche Wünsche im kommenden Haushalt zurückgestellt werden müssen.

Weingarten trauert um Joan Rota

Vor wenigen Tagen erreichte uns die traurige Nachricht, dass der langjährige Bürgermeister unserer spanischen Partnergemeinde Olesa de Montserrat, Herr Joan Rota, verstorben ist. Auch wenn wir wussten, dass er gesundheitliche Probleme hatte, so kam die Nachricht von seinem Ableben für uns doch unerwartet und hat uns alle erschüttert.
Mit dem Namen Joan Rota war über viele Jahre hinweg die Partnerschaft zwischen Olesa de Montserrat und Weingarten untrennbar verbunden.
Die Gemeinde Olesa de Montserrat verliert eine große Persönlichkeit, die über viele Jahre mit großem Sachverstand und Engagement die Geschicke Olesa’s gelenkt hat. In seiner Amtszeit als Bürgermeister waren ihm aber auch die Beziehungen zur Partnergemeinde Weingarten ein wichtiges Anliegen. Viele Begegnungen und Aktivitäten hatte es seither gegeben, die zur Vertiefung unserer Partnerschaft geführt haben.
Uns allen gemeinsam bleibt die Erinnerung an einen liebenswürdigen und sympathischen Menschen, den wir alle gemocht haben und der in unserer Erinnerung einen festen Platz behalten wird.

Schaden in der Carix-Anlage konnte vergangene Woche repariert werden

Wie schon in der Turmberg-Rundschau, Ausgabe Nr. 39 vom 24.09.2009 berichtet, fiel die Carix-Anlage aufgrund eines technischen Defektes in einem Ionenaustauscherkessel in der 42. Kalenderwoche aus. Ein Durchbruch eines Filters, der durch ein beschädigtes Edelstahl-Filterrohr verursacht wurde, bewirkte, dass Filtermaterial aus dem Kessel in die Pumpenanlagen gelangte. Dadurch ging die Anlage auf Dauerstörung. Sofort wurde die Firma Wabag-Krüger aus Bayern zur Beseitigung des Schadens durch die Gemeinde beauftragt. Aufgrund der Lieferzeit für das auf Maß anzufertigende Edelstahl-Filterrohr konnte die eigentliche Reparatur erst in der vergangenen Woche durchgeführt werden. So konnte auch während der Ausfallzeit der Carix-Anlage keine Enthärtung des Rohwassers durchgeführt werden.

Zwischenzeitlich ist die Carix-Anlage seit Freitag, den 16.10.2009 wieder in Betrieb. Sie wird seit diesem Tag sukzessive eingefahren und ist in ständiger Überwachung. Die Wasserhärte konnte seither von zuletzt 22° dH – Härtebereich IV auf derzeit ca. 15° dH – Härtebereich III reduziert werden.

Es kann davon ausgegangen werden, dass der im Dauerbetrieb eingerichtete Härtebereich II mit ca. 11 ° dH schon am Wochenende wieder erreicht wird.

Während den vergangenen Wochen war die Gemeindeverwaltung in ständigem Kontakt mit dem Gesundheitsamt. Das Trinkwasser entsprach zu jeder Zeit den Anforderungen der Trinkwasserverordnung.

Rotlicht für Feuerwehreinsätze an der Unterführung „Kärcher“

Bereits im Jahr 2006 wurde an den Einfahrten der PKW-Unterführung Kärcher beim Bahnhof eine sog. Zweifeldampel (gelb/rot) in Betrieb genommen. Mit dem durch Schlüsselschalter ausgelösten und durch Zeitschaltuhr gesteuerten Signalgeber soll den Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr eine schnellstmögliche und gefahrlose Durchfahrt zu den Einsatzorten in der Waldbrücke sowie westlich der Bahnlinie ermöglicht werden. Die Feuerwehrfahrzeuge sind gezwungen die Unterführung zu benutzen, da am schienengleichen Bahnübergang „Häcker“ mit erheblichen Wartezeiten zu rechnen ist. Um die Sicherheit bei der Durchfahrt von Feuerwehrfahrzeugen zu erhöhen, wird das Anhalten des fließenden Verkehrs bei Einsätzen durch ein Rotlicht vorgeschrieben. In der Vergangenheit kam es vermehrt zu gefährlichen und zeitaufwendigen Situationen, in dem den Einsatzfahrzeugen Verkehrsteilnehmer entgegen kamen, die trotz Rotlicht in die Unterführung eingefahren waren. Aufgrund der beengten Lage ist es nicht möglich, dass sich Feuerwehrfahrzeug und PKW begegnen können. Um diese Gefahrensituationen künftig zu vermeiden, hat die Gemeindeverwaltung in Absprache mit der Feuerwehr sowie der Straßenverkehrsbehörde des Landratsamtes nun an den Einfahrten entsprechende Haltelinien markiert sowie die Ampeln mit auffälligen Blenden versehen.
Damit die Feuerwehr auf dem schnellsten Weg zum Einsatzort gelangt, bitten wir alle Verkehrsteilnehmer um Beachtung der Rotlichtampel.

Gemeinderat besichtigt die Firma Klocke Verpackungs-Service GmbH in Weingarten

Zu einer interessanten Betriebsbesichtigung hatte die Firmenleitung der Firma Klocke Verpackungs-Service GmbH die Damen und Herren des Gemeinderates sowie Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung eingeladen.

Der Inhaber der Firma Klocke, Herr Hartmut Klocke und sein Geschäftsführer, Herr Dr. Schreder, begrüßten die Besichtigungsteilnehmer im Verwaltungsgebäude in der Max-Becker-Straße 6. Die Firma Klocke hat ihren Firmensitz seit 1976 in Weingarten. Neben dem Weingarten besitzt die Firma Klocke in Deutschland noch zwei weitere Standorte in Appenweier und Dessau. Weingarten ist der Kleinste der drei Standorte und beschäftigt rund 430 Mitarbeiter.

Bei der Betriebsbesichtigung konnten die Gemeinderäte einen Einblick in „Hinter die Kulissen“ der Firma Klocke erhalten. Hochprofessionelle Maschinen und Werkzeuge verpacken Arzneimittel, Tabletten, Nahrungsergänzungsmittel, aber auch Tiernahrung sowie weitere Medizinprodukte. Die Mitarbeiter im Werk dürfen erst nach einer langen Schulungszeit im speziell dafür eingerichteten Schulungszentrum an den Maschinen arbeiten, damit der reibungslose Ablauf nicht gestört wird. Als weitere Dienstleistungen arbeitet die Firma Klocke unter anderem auch an der Entwicklung von Folien und Packmitteln.

Im Anschluss an den Rundgang stellte die Geschäftsleitung im Rahmen einer Diskussionsrunde den anwesenden Gemeinderäten anhand von Entwürfen die langfristigen Ziele und Visionen, wie beispielsweise eine denkbare Erweiterung, des Unternehmens im Standort Weingarten vor.

Bürgermeister Scholz bedankte sich abschließend Namens der Besichtigungsteilnehmer bei der Betriebsleitung und hier insbesondere bei Herrn Klocke und Herrn Dr. Schreder, für die aufschlussreiche Führung und die eingehenden Informationen und sprach die Hoffnung und die Zuversicht aus, dass es dem Weitblick der Firma Klocke trotz schwieriger Rahmenbedingungen gelingen werde, die zu behaupten bzw. auszubauen und damit Weingartener Bürgern Arbeitsplatz und der Gemeinde Weingarten der größten Gewerbebetriebe erhalten. Er sicherte den Herren der Geschäftsführung auch weiterhin zu, bei Problemen und Anliegen stets zur Verfügung zu stehen, denn es sei das Bestreben von Gemeinderat und Gemeindeverwaltung, das örtliche Gewerbe nach besten Kräften zu unterstützen.

Herausgabe eines neuen Adressbuches

Die Gemeindeverwaltung beabsichtigt, noch in den nächsten Wochen ein aktualisiertes Adreßbuch herauszugeben. Wir weisen daher darauf hin, daß das Bürgermeisteramt Weingarten (Baden) der KGM-Verlag GmbH in Karlsruhe zum Zwecke der Herausgabe des Adreßbuches aufgrund des Melderegisters Vor- und Familiennamen, Doktorgrade und Anschriften aller volljährigen Einwohner übermittelt.
Nach § 34 Abs. 4 des Meldegesetzes vom 23.02.1996 (GBL. S. 269) kann jeder Betroffene verlangen, daß die Veröffentlichung unterbleibt. Für die Ausübung dieses Widerspruchsrechts wird eine Frist von einem Monat bestimmt.

Die Frist endet am 08. November 2009.

Wer von diesem Widerspruchsrecht Gebrauch machen möchte, wird gebeten, dies dem Einwohnermeldeamt, Zimmer 1 (Tel. 0 72 44 – 70 20 63 oder E-Mail: c.siegrist@weingarten-baden.de) schriftlich oder mündlich vor Fristablauf mitzuteilen. Die Einwände, die nach der genannten Frist erhoben werden, können nicht mehr berücksichtigt werden.

Weingarten (Baden), den 08.10.2009
Scholz, Bürgermeister

Bauarbeiten im Bereich des örtlichen Friedhofes

Schon in dieser Woche werden die Bauarbeiten zur Errichtung einer Kolumbarium-Anlage in unserem Friedhof aufgenommen. Es ist vorgesehen, noch in diesem Jahr den ersten von insgesamt zwei Bauabschnitten fertig zu stellen. Dieser Teilabschnitt umfasst die erste „Welle“ (wie auf perspektivischem Bild erkennbar) eines Mäanders. Die Form dieser ca. 2,50 m hohen Urnenkammerwand wurde vom Gemeinderat Weingarten nach intensiver Vorberatung schon im vergangenen Jahr 2008 zur Ausführung beschlossen. Es werden insgesamt ca. 200 Urnenkammern, die mit max. vier Urnen belegt werden können, im ersten Abschnitt zur Verfügung gestellt.

Des Weiteren werden parallel zu den vorgenannten Arbeiten schon ab nächster Woche im alten Friedhofsbereich hinter der Friedhofskapelle einige Wegstrecken mit einem neuen Pflasterbelag versehen. Die Arbeiten hierzu werden ca. 3 – 4 Wochen beanspruchen.

Wir bitten alle Friedhofsbesucher um Verständnis.

Bürgermeister Scholz wird bei der BM-Wahl 2010 nicht mehr kandidieren

Im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates am Montag, 21.09.2009, gab Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz bekannt, dass er für eine vierte Amtsperiode als Bürgermeister der Gemeinde Weingarten nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Die Amtszeit von BM Scholz läuft am 22. April 2010 ab, so dass die Bürgermeisterwahl im Frühjahr des kommenden Jahres stattfinden wird.

Vorübergehend erhöhter Härtebereich im Weingartener Trinkwasser

Aufgrund eines technischen Defekts in der Carix Anlage Weingarten (zentrale Wassererhärtungsanlage) konnte in den vergangenen Tagen keine Enthärtung des Rohwassers erfolgen. So wird auch noch derzeitig das Trinkwasser mit ca. 21° dH (Härtebereich 4) in das öffentliche Versorgungsnetz eingeleitet.

Ein Durchbruch in einem Ionenaustauscherkessel bewirkt, dass die Anlage ständig ausfiel und momentan nicht einsatzfähig ist. Die Reparatur kann nur von einem Fachunternehmen aus Bayern ausgeführt werden. Dieses ist von der Gemeindeverwaltung in Form eines Eilauftrages schon damit beauftragt, den Schaden schnellstmöglich zu beheben. Dies wird aber noch einige Tage dauern, da die Ersatzteilbeschaffung bzw. die Lieferzeit für die erforderlichen Teile kurzfristig nicht möglich ist.

Die Verwaltung ist derzeit im ständigen Benehmen mit dem Gesundheitsamt und einem Labor für Wasseranalytik. Die Trinkwasserqualität entspricht voll den Anforderungen der Trinkwasserverordnung.

Wir werden Sie über die weitere Entwicklung alsbald informieren.

Neuregelung bei der Erhebung der Grundsteuer

Bisher wurde die Grundsteuer mit einem Jahresbetrag unter 5,00 € in der Gemeinde Weingarten aufgrund der in diesem Zusammenhang entstehenden Kosten nicht erhoben.

Nun haben die Gemeindeprüfungsanstalt Baden Württemberg, die Datenzentrale in Stuttgart und einige Kommunen in Zusammenarbeit folgende Lösung zur Kleinbetragsregelung erarbeitet. Sofern der Gesamtbetrag des Grundsteuerfalles unter dem Grundsteuerkleinbetrag liegt, wird der Jahresbescheid nicht sofort erstellt, sondern vorerst zurückgehalten bzw. geparkt. Sofern dieser Fall nicht verändert wird (z.B. durch eine spätere Messbetragsänderung, unterjährige Hebesatzänderung oder Festsetzung eines weitern Objektes) werden die nachfolgenden Jahresbescheide ebenso zurückgehalten. Dies findet so lange statt, bis die Steuersumme der zurückgehaltenen Jahresbescheide den Kleinbetrag in Höhe von 5,00 € übersteigt. Dann werden alle zurückgehaltenen Festsetzungen/Jahresbescheide mit einem jährlich stattfinden Nachhollauf, im Zeitraum ab 15. August, automatisch auf einen Bescheid zusammengefasst und erhoben.
Ebenso wird dieser Bescheid erstellt wenn die Festsetzungsverjährung droht.

Die betroffenen Steuerpflichtigen haben in den letzten Tagen einen entsprechenden Grundsteuerbescheid erhalten. Auf den Bescheiden wird mit folgenden Text auf den Sachverhalt hingewiesen:“Aufgrund der Geringfügigkeit der Steuer wurde diese bisher nicht festgesetzt und wird hiermit nachgeholt“.

Aufruf zur Gemarkungsputzete

Die Gemeinde Weingarten führt in Zusammenarbeit mit der Turmbergschule und dem Schwarzwaldverein Weingarten

am Samstag, 10. Oktober 2009
ab 09.00 Uhr (Treffpunkt: Bauhof)

eine Gemarkungsputzete durch.

Neben den Mitgliedern des Schwarzwaldvereins, den Mitgliedern des Gemeinderats, den Mitarbeitern der Gemeinde sowie den Schülerinnen und Schülern der Turmbergschule und des Jugendtreffs Weingarten, die ihre Mitwirkung zugesagt haben, sind auch alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde aufgerufen, sich an dieser Gemarkungsputzete zu beteiligen. Dass für eine derartige Säuberungsaktion Veranlassung besteht, ist für jeden, der mit offenen Augen durch unsere Wälder und Fluren wandert, leider offensichtlich. Umso wichtiger ist es, die Natur möglichst rasch und vollständig wieder von dem Unrat zu befreien. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn sich möglichst viele freiwillige Helfer an der diesjährigen Putzete beteiligen würden. Treffpunkt ist zum oben genannten Termin vor dem Gemeindebauhof gegenüber der Walzbachhalle. Bitte bringen Sie -wenn möglich- Arbeitshandschuhe und Plastikeimer mit. Nach getaner Arbeit erhalten alle Helferinnen und Helfer um die Mittagszeit eine kleine Stärkung.

Offizielle Indienststellung und eindrucksvolle Präsentation des neuen Löschfahrzeuges LF 20/16 der Freiwilligen Feuerwehr

Am Freitagabend, den 18. September 2009 war es soweit! Um 19:30 Uhr wurde das Licht in der Fahrzeughalle zurückgefahren, nur noch Strahler beleuchteten das Rednerpult. In Anwesenheit von Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz, dem MdL Joachim Kößler, einer großen Anzahl von Gemeinderäten, dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Ullrich Koukula, Unterkreisführer Klaus Breitinger, Vertretern des örtlichen DRK und DLRG sowie Vertretern mehrerer Feuerwehren wurde das Fahrzeug in einer feierlichen Zeremonie übergeben.

Schon zu Beginn seiner Rede betonte Bürgermeister Scholz, dass zur Sicherstellung des örtlichen Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung es erforderlich ist, dass die Feuerwehr optimal ausgestattet ist. Und genau vor diesem Hintergrund wurden in den letzten Jahren entsprechend dem gemeinsam erarbeiteten und auch vom Gemeinderat gebilligten Feuerwehrbedarfsplan die entsprechenden Geräte nach und nach beschafft. Sicherheit und Qualität waren dabei die ausschlaggebenden Faktoren. Erfreulich sei in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass die Beschaffung des neuen Löschgruppenfahrzeuges vom Typ LF 20/16 eine echte Gemeinschaftsleistung ist. Denn neben dem Zuschuss des Landes Baden Württemberg hat insbesondere das Kommando der Feuerwehr mit vielen, vielen Stunden intensiver Feinarbeit dazu beigetragen, dass es das geworden ist, was nun gleich hier stehen werde. Nun sei es an der Zeit dieses Fahrzeug seiner Bestimmung zu übergeben. Abschließend bedankte sich Bürgermeister Scholz bei allen Beteiligten des Planungsteams für diese Sisyphusarbeit.

Kommandant Günther Sebold beschrieb noch mal kurz die zurückliegende Arbeit von Beginn der Planungen bis zur Realisierung dieses Projektes. Doch dann wurde es ernst. Alle Anwesenden konnten visuell miterleben wie das neue Löschfahrzeug von Karlsruhe kommend seinem neuen Standort entgegen fuhr. Während das neue Fahrzeug näher kam, machte er deutlich, dass für dieses Fahrzeug zwei ältere Fahrzeuge außer Dienst gehen und somit vom Gesamtbestand ein Fahrzeug weniger zu unterhalten sei und damit auch Geld eingespart wird. Immer wieder wurde nachgeschaut wo sich denn das Fahrzeug jetzt befindet als auf einmal eine vom Kindergarten Sankt Franziskus gemalte Papierwand einriss und das neue Löschgruppenfahrzeug 20/16 mit blinkenden Blaulichtern in die Fahrzeughalle einfuhr. Jetzt ist das neue Löschfahrzeug endlich in Weingarten angekommen.

Nach dieser imposanten Vorstellung wurde die Schlüsselübergabe vorgenommen. Ein Vertreter der Firma Rosenbauer übergab den symbolischen Fahrzeugschlüssel an Bürgermeister Klaus-Dieter Scholz. Mit der Fahrzeugübergabe an den Feuerwehrkommandanten Günther Sebold verband das Ortsoberhaupt die Bitte, es stets einsatzbereit zu halten und damit Hab und Gut der Bürger zu schützen, und die Hoffnung, dass Mannschaft und Gerät möglichst alle Aufgaben, die auf sie zukommen, unfallfrei und erfolgreich lösen möge.

Im Anschluss folgten dann Grußworte des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Ullrich Koukola und Unterkreisführers Klaus Breitinger.

Nun galt es das neue Fahrzeug noch unter den geistlichen Schutz der Kirche zu stellen. Dies war dem katholischen Pfarrer Jürgen Olf und der evangelischen Pfarrerin Annegret Lingenberg vorbehalten die in harmonischer Weise die Fahrzeugsegnung vornahmen.

Nach Beendigung des offiziellen Teils klang der Abend bei einem gemütlichen Beisammensein im Gerätehaus aus.

Am darauf folgenden Sonntag wurde das neue Einsatzfahrzeug mit seinen neuen Geräten auf dem Rathausplatz der Öffentlichkeit präsentiert. Hierbei konnten sich die interessierten Besucher, die in erfreulich großer Anzahl ihr Interesse bekundeten bei Kaffee und Kuchen bis in die frühen Abendstunden vom allgemeinen Nutzen des neuen Fahrzeuges überzeugen.

An dieser Stelle bedankt sich die Freiwillige Feuerwehr bei allen Helfern vor und hinter den Kulissen und den zahlreichen Kuchenspendern für die großartige Unterstützung ganz herzlich. Ein besonderer Dank geht an die Mannschaft des DRK, welche der Feuerwehr am Freitagabend in bewährter Art unter die Arme gegriffen hat.

Walzbachbad vorübergehend geschlossen!

Das Walzbachbad ist wegen Wartungs- und Sanierungsarbeiten vom 14.09. bis 04.10.2009 geschlossen.

Da das Hallenbad bis 04.10.2009 nicht genutzt werden kann, gilt für die Saunagäste der ermäßigter Preis der Tageskarte von 7 Euro.

Öffnungszeiten von Sauna, Sanarium, Dampfbad:
Montag 15.00 bis 22.00 Uhr Gemeinschaft
Dienstag 15,00 - 22.00 Uhr Gemeinschaft
Mittwoch 14.00 - 22.00 Uhr Damen
Donnerstag 15.00 - 22.00 Uhr Damen
Freitag 14.00 - 22.00 Uhr Herren
Samstag 13.00 - 19.00 Uhr Gemeinschaft
Sonntag geschlossen

Aquajogging im Walzbachbad in Weingarten
Aquajogging ist ein gelenk- und rückenschonendes Ganzkörpertraining im Wasser, das durch den Wasserwiderstand sowohl zur Kräftigung und Stabilisierung der Muskulatur als auch zur Verbesserung der Ausdauer führt.

Kursbeginn:
Dienstag 06. Oktober 2009 10.00-11.00 Uhr
Mittwoch 07. Oktober 2009 19.30-20.30 Uhr

Die angebotenen Aquajogging-Kurse werden von den meisten Krankenkassen bezuschusst.
Allgemeine Teilnahmebedingungen, Kursdauer und Gebühren finden Sie im Internet unter www.medfit.biz

Anmeldung und Information:
Axel Rastetter | Sportwissenschaftler M.A. | Fon 07244 . 742250