Gemeindenachrichten

Aus dem Gemeinderat (24.09.2018)

Antragsänderung der Rhein Petroleum
Die Rhein Petroleum GmbH plant, im Gewann „Bronnloch“ auf Weingartner Gemarkung, eine Aufsuchungsbohrung Steig 1 zu installieren, um eine mögliche Erdöllagerstätte zu erkunden und auf Ergiebigkeit zu testen. Den ersten Bauantrag auf Errichtung einer Förderstelle hatte das Unternehmen bereits im Frühjahr 2015 noch unter dem damaligen Geschäftsführer Michael Suana gestellt. Die rechtliche Einschätzung der überörtlichen Behörden signalisierte der Gemeinde, dass sie aufgrund des geltenden Bergrechts weder die Aufsuchung noch die Förderung von Erdöl verhindern könne. Im Februar 2017 traten Suana und sein Stellvertreter Guido Vero vor den Gemeinderat und berichteten, sie hätten von einem privaten Grundbesitzer Flächen angepachtet, um einen Sondenkopf zu installieren. Für die eigentliche Förderanlage wolle sie dann auf dem Gelände des Kieswerks eine Fläche von der Gemeinde anpachten. Die behördlichen Genehmigungen seitens des Naturschutzes, des Gewässerschutzes und des Bergamts lägen ihnen bereits vor. Dadurch sah sich die Gemeinde in Zugzwang und stimmte dem Antrag mehrheitlich zu, um wenigstens noch die Pacht durch die Förderanlage zu bekommen. Nach dem damaligen Zeitplan sollte im Winter 2017/18 die erste Testbohrung stattfinden. Im Dezember 2017 berichtete der neue Geschäftsführer Carsten Reinhold – Michael Suana war mittlerweile im Ruhestand – dem Ausschuss für Umwelt und Technik, man befinde sich jetzt im „Betriebsplanverfahren“. Dann gab es zeitliche Verzögerungen. Diese führten dazu, dass die ursprünglich geplante Bohranlage nicht mehr zur Verfügung steht, so dass das Unternehmen mit einer anderen Bohranlage planen musste. Diese Änderung machte die Neuplanung des Bohrpfades notwendig und zog ein erneutes Genehmigungsverfahren nach sich. Carsten Reinhold hat dem Gemeinderat in jüngster Sitzung die geänderten Planungen vorgestellt. Anstatt einer Schrägbohrung werde nun eine klassische Bohrung durchgeführt, das Standrohr sei jetzt vertikal, die Ablenkung betrage jetzt 50 Meter, der Bohrpfad werde angepasst und die Bohrlänge sei zwar kürzer, erreiche aber eine tiefere Endteufe. Auf Nachfrage von Nicolas Zippelius (CDU) räumte er ein, dass die Genehmigung durch das Landratsamt noch ausstehe, er aber mit der Zulassung des Betriebsplans bis Oktober/November rechne, danach werde mit dem Bau der Zufahrt zum Bohrplatz begonnen und im Januar/Februar mit der Bohrung gestartet. Werner Burst (SPD) warf der damaligen Geschäftsführung Suana vor, die Gemeinde mit falschen Behauptungen „über den Tisch gezogen zu haben“. Die Fraktionen der SPD und der Grünen sowie Fritz Küntzle (CDU) lehnten das Vorhaben nach wie vor komplett ab. Sie empfahlen dringend, Gespräche mit der Stadt Bruchsal zu führen. Bürgermeister Eric Bänziger sagte, er sei bereits in Kontakt mit Bruchsal, aber der gemeinsame Gesprächstermin stehe noch aus. Die übrigen CDU-Mitglieder, die FDP und die WBB befürworteten das Vorhaben zwar kritisch, aber auf der Basis, dass sich die rechtlichen Voraussetzungen der Gemeinde keine Möglichkeit geben, eine Aufsuchung oder eine Förderung zu verhindern. Dann wenigstens noch das Geld mitnehmen und das Heft in der Hand behalten. Die Abstimmung ergab mit 11 zu 7 Stimmen, den Antrag zu befürworten.

 

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Öffentliche Bekanntmachung

Sanierungsgebiet Jöhlinger Straße

Vorbereitende Untersuchungen

Der Gemeinderat der Gemeinde Weingarten hat in seiner Sitzung am 23. Juli 2018 gemäß § 141 Abs. 3 BauBG  für das Sanierungsgebiet „Jöhlinger Straße“ die Durchführung der Vorbereitenden Untersuchungen beschlossen. Das Gebiet umfasst die Jöhlinger Straße, Brunnenstraße, Hebelstraße, Engelstraße, Blumenstraße, Schafstraße und Mühlstraße. Die genaue Abgrenzung des Untersuchungsgebietes ist dem abgedruckten Lageplan zu entnehmen.

Damit ein städtebauliches Erneuerungsverfahren nach § 136 BauGB Geltung finden kann, ist zunächst die Einstellung und Mitwirkungsbereitschaft der betroffenen Grundstückseigentümer zu erfragen.

Die Befragung der Eigentümer wird von der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH Regionalbüro Freiburg, welche die Vorbereitenden Untersuchungen durchführt, vorgenommen.

Es werden individuelle Daten der Grundstückseigentümer im Untersuchungsgebiet benötigt, um mit den gewonnenen Informationen eine Beurteilung der grundsätzlichen Sanierungsbedürftigkeit des Gebietes vornehmen, und somit Aussagen über das zukünftige Sanierungsgebiet treffen zu können. Dies soll eine möglichst optimale Ausgangssituation für eine eventuelle spätere Sanierungsdurchführung im zukünftigen Sanierungsgebiet sein. Die Befragung wird anhand eines Fragebogens durchgeführt, der in den nächsten Wochen den betroffenen Eigentümern per Post zugestellt wird.

Für Fragen stehen Ihnen jederzeit Herr Hecker (Tel.: 0761/217231-25, roland.hecker@lbbw-im.de) und Frau Ötinger (Tel.: 0761/217231-22, berit.oetinger@lbbw-im.de) von der Kommunalentwicklung zur Verfügung.

Abgrenzungsplan Jöhlinger Straße

 

von links Bürgermeister Eric Bänziger, Dr. Martin Hammer und Dr. David Jäger

Zahnarztpraxis Dr. Jäger und Dr. Hammer

Knapp ein Jahr besteht die Praxis der Zahnärzte Dr. Martin Hammer und Dr. David Jäger in der Kanalstraße. Bürgermeister Eric Bänziger hat die beiden Zahnärzte besucht. Sie seien hier sehr gut angekommen, berichten sie, und seien mit ihrem neu erarbeiteten Patientenstamm sehr zufrieden. Besonders positiv heben sie die optimale Parksituation hervor.
Dr. Hammer kommt aus einer Praxis in Karlsruhe, in der er noch manche Tage in der Woche weiterarbeitet. In dieser Zeit leitet Dr. Jäger die Praxis in Weingarten, wobei er von drei Vollzeit- und zwei Teilzeitkräften sowie dem Empfang unterstützt wird.
Drei Behandlungsräume sind nagelneu eingerichtet und können das Portfolio des Angebots einschließlich Röntgen und Implantate abdecken. Ein Bildschirm in Sichtweite der Patienten zeigt ihm seine Daten vom PC des Arztes und fördert dadurch Verständnis für die Vorgänge und nicht zuletzt eine entspannte und vertrauensvolle Atmosphäre.

Die Öffnungszeiten sind:
montags und mittwochs von 8 bis 18 Uhr
dienstags von 13 bis 20 Uhr und
donnerstags und freitags von 8 bis 14 Uhr

Pressemitteilung

Pressemitteilung zur Weingartener Sanierung der Jöhlinger Straße

h i e r:

Prüfung der Bauzeit und einer Umfahrung durch das Mauertal

Ein Mirabellenbaum als Zeichen der Verbundenheit steht jetzt auf dem Liverdunplatz. Gepflanzt haben von links: Eric Bänziger, Michelle Lepin, Jean-Pierre Huet und Siegbert Kolar

Weingarten hat jetzt einen Mirabellenbaum - Originelles Gastgeschenk aus Liverdun

Seit 39 Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen Weingarten und Liverdun. Am Wochenende war eine Delegation der französischen Freunde zu Gast in Weingarten. Beiden Seiten blieb nicht verborgen, dass sich seit Jahren dieselben Menschen begegnen, aber kein einziges jugendliches Gesicht dabei ist und Liverduns Bürgermeister Jean-Pierre Huet sprach das offen an. Das Internet habe die Gesellschaft verändert, sagte er. Der Schüleraustausch sei zurückgegangen. Es müsse eine Plattform gefunden werden, auf der beide Seiten wieder Interesse aneinander finden könnten und er setze dabei auf die Vereine. Damit stieß er beim Vorsitzenden des Weingartner Partnerschaftskomitees, Siegbert Kolar, offene Türen auf. Kolar ist immer bemüht, Weingartner Vereine einzubeziehen. Am Abend vorher hatten Deutsche und Franzosen gemeinsam das Oktoberfest des Schützenvereins besucht, nun regte er an, das Westernreitfest mit Kutschenfahren und Pferdesport des Reitvereins als Basis für den nächsten Besuch zu nehmen oder sogar am Bürgerschießwettbewerb teilzunehmen. Er betreibt die Partnerschaftspflege auch außerhalb der offiziellen Besuche sehr rührig, wofür ihm Bürgermeister Eric Bänziger ein spezielles Lob aussprach. Im vergangenen Jahr hatte er mit einer Weingartner Gruppe das Mittelalterfest in Liverdun besucht und war in diesem Frühjahr sogar mit einem eigenen Stand vertreten. Dort hatte er badische Spezialitäten verkauft und übergab nun den Reinerlös von 400 Euro an Liverdun zur Restaurierung der historischen Kirchenorgel. Die Vorsitzende des dortigen Partnerschaftskomitees, Michelle Lupin, dankte ihm sehr für diesen Einsatz. Die offizielle Feier fand auf der Anlage des Reit-, Fahr- und Zuchtvereins statt. Das urige Ambiente in der Reithalle und das hervorragend zubereitete Wildschweinessen begeisterte die Gäste, aber mehr noch das vom Jagdhornbläser Roger Gilpert geblasene Signal. Als Gastgeschenk hatten die Franzosen ein Mirabellen- und ein Zwetschgenbäumchen mitgebracht, welche am Liverdunplatz gemeinsam gepflanzt wurden. Selbstverständlich wurde diese Geste der Verbundenheit mit einem Glas Weingartner Secco aus den Händen der Weinhoheiten Paula, Liv und Laura begossen. Darauf folge eine Besichtigung des neuen Hochbehälters mit Gelegenheit zur Besichtigung der technischen Einrichtungen.
Bettina Gantner hatte ehrenamtlich den informativen Flyer mit Daten und Fakten ins Französische übersetzt.

 

"Es lebe die Partnerschaft":  von links Siegbert Kolar, Bettina Gantner, Pilar Domingo, Michelle Lupin, Weinhoheiten Liv und Paula, Jean-Pierre Huet, Beatrice Huet, Susanne Bänziger, Eric Bänziger

Der Grundschulkeller - ganz früher Keller der Weißenburger Mönche, später Amtskeller der Kurpfalz - war schon immer zum Lagern von Weinfässern geeignet und ist das Highlight der historischen Führungen.

Gewölbekeller und anderes - Die Führungen des Bürger- und Heimatvereins sind immer interessant

Der Keller unter der Weingartner Grundschule ist sehr tief, kalt, feucht und riecht intensiv nach Keller. Er ist bereits über 1000 Jahre alt und ist das Highlight der historischen Führungen, die der Bürger- und Heimatverein in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule im Landkreis Karlsruhe und der Gemeinde Weingarten alljährlich für neu zugezogene Weingartner Bürgerinnen und Bürger, aber auch für interessierte Einheimische anbietet. Kenntnisreicher Leiter dieser Exkursionen in die Vergangenheit ist der stellvertretende Vorsitzende Klaus Geggus, der mit profundem Wissen, verschmitztem Humor und reich an Detailkenntnissen seinen Zuhörern die Weingartner Geschichte nahe bringt. Bürgermeister Eric Bänziger freute sich über rund 60 Teilnehmer, die auf diesem Rundgang „abseits des Alltäglichen Einblick in sonst nicht zugängliche Ecken erhalten werden“. Der Keller wurde von den Mönchen des Klosters Weißenburg errichtet, die in Weingarten als erste die Südhänge als vorzügliche Reblagen entdeckten und den Petersberg bepflanzten. Weingarten – „wingarten ultra rhenum“ – wurde gegründet und erstmals im Jahr 985 urkundlich erwähnt. Die Zuhörer lauschten Geggus gebannt und waren von dem alten Gewölbe fasziniert. Dieser Keller sei in späteren Jahren verputzt worden, lenkte er die Blicke nach oben, denn es habe die Gefahr bestanden, dass der ursprünglich verwendete Mörtel unter dem Einfluss der Feuchtigkeit aus den Fugen riesele und die Statik nicht mehr sicher sei. Nach den Weißenburger Mönchen habe Weingarten die Rebanlagen weiter gepflegt und durch den Wein sei Weingarten nie arm gewesen. 

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Museumsfest des Bürger- und Heimatvereins

Das Heimatmuseum des Bürger- und Heimatvereins in der Durlacher Straße ist immer eine Reise wert. Besonders zum „Museumsfest“ fanden zahlreiche Besucher den Weg, um die interessanten und vielseitigen Themen zu bestaunen, die der Verein anbietet sowie ein leckeres Mittagessen zu sich zu nehmen: „Gaisburger Marsch“ ein nahrhafter und aufwändiger Eintopf, das macht man sich zu Hause auch nicht alle Tage. Auch Bürgermeister Eric Bänziger ließ es sich nicht nehmen, „vorbeizuschauen“.  Die derzeitige Sonderausstellung im Erdgeschoss widmet sich den Weingartner Bäckereien. Klaus Geggus hat hier einiges an handwerklichem Zubehör, beispielsweise österliche Gussformen aus Glas und Weißblech für Biskuitteig und Schokolade zusammengestellt. Sie stammen aus der Bäckerei Eberle, die im Eckhaus zwischen Schiller- und Höhefeldstraße angesiedelt war. Eine umfangreiche Ausarbeitung über die Weingartner Bäckereien hat er auf der Homepage des Vereins unter der Rubrik „Weingarten erleben“ veröffentlicht.

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Olesa de Montserrat - Vier Tage Herzlichkeit auf Katalanisch

Bereits zum zweiten Mal hat das Partnerschaftskomitee dieses Jahr gemeinsam mit interessierten Weingartnern unserer Partnergemeinde in Olesa de Montserrat einen Besuch abgestattet. Höhepunkt war die „Festa dels Miquelets“. Dieses Mal waren viele zum ersten Mal mit dabei, unter anderem Vanessa Graf und Maximilian Mayer von MeinOrt Weingarten. Ihre Eindrücke haben sie in einem kleinen Reisetagebuch festgehalten:

Dieser Moment, wenn du am Freitagabend alleine in eine Bar gehst - es aber okay ist, weil du dort sowieso jemanden kennst. Passiert vielleicht in Weingarten- im Schlingel - an Weihnachten. Oder eben in Olesa. Nach zwei Tagen in der Kleinstadt in der spanischen Region Katalonien fühlt man sich tatsächlich wie zuhause. Durch die Straßen schlendern, Bekannte im Café grüßen, in die Lieblingsbar gehen und ein „Cerveza“ bestellen. Auch, wenn das das einzige Wort ist, das man auf Spanisch beherrscht. Beziehungsweise auf Katalanisch natürlich.

Hola, amics! – Hallo, Freunde!

Am Donnerstag, dem Tag der Ankunft in unserer Partnerstadt, passiert etwas mysteriöses und durchaus seltenes: Es regnet. Inklusive Blitz, Donner und einem nicht enden wollenden katalanischen Unwetter. Fast schon ein Grund, trotz Urlaubsfeeling schlechte Laune zu bekommen. Aber nicht mit Olesa! Drei Olesaner stehen vor dem Bus und empfangen uns mit einer Handvoll Regenschirme. Schnell rein ins trockene Rathaus! Dort dann: Begrüßung, Umarmungen, Küsschen links, Küsschen rechts. Hola, wir kennen uns doch noch gar nicht. Egal! Wer aus Weingarten kommt, gehört hier sofort zur Familie. Denn hier sind alle „amics“. Das merken wir auch sofort beim gemeinsamen Abendessen und dem ersten Frühstück in der Gastfamilie. Wir wohnen bei der 80-jährigen Rosina und ihrer Tochter Luisa im Haus. Das Frühstück: Typisch für Katalonien Baguette mit Tomate und Olivenöl, dazu Schinken und „fuet“ = spanische Salami. Ein Gefühl wie zu Besuch bei Oma.

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SICHER & TROCKEN: Neue Doppelstockboxen für Fahrräder am Bahnhof können angemietet werden!

Wer mit dem Fahrrad zum Bahnhof fährt und es dort stehen lassen muss, hat oft kein gutes Gefühl dabei. Zu oft werden Fahrräder geklaut oder die Räder stehen im Regen. Aufgrund einer Warteliste hat sich die Gemeinde entschlossen, neue Boxen für die Bürgerinnen und Bürger von Weingarten zu bauen. Das Projekt wurde nun in den Sommerferien umgesetzt.
Dafür hat die Gemeinde rund 33.000 € investiert und u.a. für Pendler deshalb 28 neue supermoderne Fahrradboxen gebaut. Für dieses Projekt erhält die Gemeinde eine Förderung durch das Land Baden-Württemberg von rund 25.000 €.

Nun stehen noch einige (obere) Boxen zur Anmietung zur Verfügung. Interessenten für die Anmietung einer Fahrradbox haben die Möglichkeit, sich im Bauamt telefonisch unter 07244/702047 oder per Mail unter p.kleiber@weingarten-baden.de bei Frau Kleiber zu melden. Die Anmietung ist jederzeit möglich.

Aus dem Ausschuss für Umwelt und Technik (17.09.2018)

1   Bauanträge und Bauvoranfragen

1.1 Errichtung einer Schleppgaube, Dr.-Wohnlich-Str. 29

Das Bauvorhaben liegt innerhalb des Bebauungsplans „Südlich der Ringstraße“ und ist nach § 30 BauGB zu beurteilen. Der Bauherr hat einen Antrag auf Befreiung gestellt hinsichtlich der Unterschreitung des zulässigen Mindestabstands der Gaube zum Ortgang. Da in diesem Gebiet schon mehrfach Befreiungen erteilt wurden und die Unterschreitung lediglich 25 Zentimeter beträgt, konnte die Befreiung einstimmig erteilt werden.

 

1.2 Umbau eines Wohn- und Geschäftshauses zu einem Sechsfamilienhaus, Neue Bahnhofstraße 14/1
Der Bauherr plant, das bestehende Wohn- und Geschäftshaus mit drei Wohneinheiten zu einem Sechsfamilienhaus umzubauen. Ein Antrag auf Befreiung wurde gestellt bezüglich der Überschreitung der zulässigen Baugrenze um ca. 3,80 m² durch einen Anbau und bezüglich des Verzichts auf Erstellung einer barrierefreien Etage aufgrund „unzumutbarer“ Mehrkosten. Einwendungen der Angrenzer wegen zu geringer Abstandsflächen lagen vor. Die Verwaltung empfahl dem Ausschuss, die beantragten Befreiungen zu versagen. Grundsätzlich befürwortet die Gemeinde die Schaffung neuen Wohnraums, aber die Festsetzungen des Bebauungsplans sollten eingehalten werden. Die Schaffung von barrierefrei zugänglichem Wohnraum nach der LBO ist unter dem Gesichtspunkt des demografischen Wandels auch in Weingarten von großer Bedeutung. Die beantragten Befreiungen wurden einstimmig abgelehnt.

1.3 Bauvoranfrage zum Neubau von zwei Reihenhausriegeln am Buchenweg
Der Bauherr plant die Errichtung von zwei Reihenhausriegeln mit vier und neun Reihenhäusern auf dem Anwesen Buchenweg 38 und stellte eine Bauvoranfrage, ob das Bauvorhaben hinsichtlich der Einpassung gemäß § 34 BauGB, insbesondere in Bezug auf Aufteilung, Höhenentwicklung und Ausbildung der Erschließungsstraße als Spielstraße genehmigungsfähig sei. Nach Rücksprache mit dem Landratsamt Karlsruhe sowie aus Gründen der städtebaulichen Entwicklung sei es das nicht, hieß es im Ausschuss. Das Bauvorhaben befindet sich im unbeplanten Außenbereich am Rand der Bebauung im Ortsteil Waldbrücke und ist baurechtlich nach § 35 BauGB zu bewerten. Laut der kommunalen städtebaulichen Entwicklung (ISEK) soll das überplante Grundstück im Rahmen des künftigen Bebauungsplans (Bereich ehemaliges FV-Gelände) mitentwickelt bzw. mit überplant werden. Unabhängig von der baurechtlichen Zulässigkeit ist die vom Investor angestrebte Bebauung in ihrer Kubatur sehr massiv und entspricht nicht dem Umgebungscharakter (§ 34). Im gesamten Gebiet um das Baugrundstück sind lediglich Doppelhäuser errichtet worden. Auch unter diesem Aspekt des Einfügens könne dem Bauvorhaben nicht zugestimmt werden. Es sei nicht genehmigungsfähig, sagte Bürgermeister Eric Bänziger und die Räte Klaus Holzmüller und Fritz Küntzle empfanden die Planung ebenfalls als viel zu massiv. Die Planung wurde abgelehnt.

 

1.4 Erweiterung der Bühne über dem Dach für technische Einrichtungen, Max-Becker-Str. 4
Es handelt sich um ein Erweiterungsgesuch der Firma Kleiberit. Der Bebauungsplan wurde in der Vergangenheit angepasst, um Erweiterungen zu ermöglichen. Die Festsetzungen des Bebauungsplans sind eingehalten, darum war das Gesuch nur zur Kenntnis zu nehmen.

 

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E i n l a d u n g zur Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Weingarten (Baden) am Montag, den 24.09.2018, 18:30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses in Weingarten (Baden)

Tagesordnung

1 Anfragen und Anregungen der Einwohner

2 Erdölförderung in Weingarten - Aufsuchungsbohrung "Steig 1" der Rheinpetroleum GmbH; h i e r: Bergerechtliches Beteiligungsverfahren gem. § 54 Abs. 2 Bundesberggesetz für den geänderten Hauptbetriebsplan

3 Antrag der CDU-Fraktion vom 23.07.2018;  h i e r: Beteiligung am Programm WiFi4EU

Teilfortschreibung des Regionalplans Mittlerer Oberrhein, Kapitel 4.2.5 Erneuerbare Energien;  hier: Stellungnahme der Gemeinde Weingarten zum Kapitel „Vorbehaltsgebiete für regionalbedeutsame Photovoltaik-Freiflächenanlagen“

5 Informationen des Bürgermeisters einschließlich der Beantwortung der Fragen aus vorangegangenen Sitzungen sowie Anfragen und Anregungen der Gemeinderäte

6 Bekanntgabe der Niederschrift der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates von der letzten Sitzung


Weingarten (Baden), 17.09.2018

Eric Bänziger
Bürgermeister

 

Sperrmaßnahmen wegen Oktoberfest 19. - 24.9.2018

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner, liebe Verkehrsteilnehmer,

von Mittwoch, 19. September 2018, 10.00 Uhr bis Montag, 24. September 2018, ca. 13.00 Uhrwird aufgrund der Veranstaltung „Oktoberfest“ des Schützenvereins auf dem Rathausplatz folgender Bereich gesperrt und die Parkstände mit Halteverbot ausgeschildert:

Nördliche Bahnhofstraße entlang des offenen Bachlaufes

Bitte an alle Einwohner und Verkehrsteilnehmer:

Durch die o.g. Maßnahmen kann es zeitweise zu Beeinträchtigungen des Verkehrsflusses kommen. Eine entsprechende Beschilderung wird aufgestellt. Wir bitten die Anwohner um Verständnis sowie die Verkehrsteilnehmer darum entsprechend mehr Zeit einzuplanen.

Vielen Dank.

Eric Bänziger

Bürgermeister

Das 5. Oktoberfest steht vor der Tür - 21. – 23. September auf dem Rathausplatz

Und wieder heißt es „Ozapft is“, wenn am Freitag, den 21. September um 18 Uhr das fünfte Oktoberfest des Schützenvereins Weingarten mit dem Fassanstich offiziell eröffnet wird. Bis zum Kehraus am Sonntag um 17 Uhr herrscht dann Saus und Braus, Dirndl, Maßkrug, Fröhlichkeit.
„Wir bekommen schon Anfragen, wann es wieder stattfindet. Manche verschieben deswegen extra ihren Urlaub, oder wie in diesem Jahr der „Skiclub Stabil“ ihren Vereinsausflug, berichtet Oberschützenmeister Jürgen Langendörfer begeistert. „Und das Beste: Von Weingartnern, die mit dem Schützenverein gar nichts zu tun haben, bekommen wir Angebote, zu helfen. Die Leute wollen mithelfen, weil sie das Fest so toll finden.“ Für den Erfolg spielt vor allem der Charakter dieses Festes eine bedeutende Rolle. Das Festzelt steht auf dem Rathausplatz, mitten im Ort. Das signalisiert nicht nur rein optisch eine starke Verbundenheit mit dem Dorf, es bringt den Besuchern auch ein gewisses Sicherheitsgefühl. Die Kleinräumigkeit erlaubt ein Hauptzelt für maximal 350 partysuchende Besucher. Für die Gäste, welche sich nur unterhalten wollen, sind im Bereich des Bachlaufes weitere Zelte mit ca. 120 Sitzplätzen vorhanden. Viele Stehtische im Außenbereich ergänzen das Platzangebot. Die Besucher seien weit überwiegend Weingartner, berichten die Vorstände aus ihrer Erfahrung. Der Platz sei leicht zu Fuß zu erreichen und jeder kenne jeden. Dieser familiäre Charakter liege dem Verein sehr am Herzen, betont Gierich. Natürlich sind auch hier Dirndl und Lederhosen obligatorisch und die Speisen ausgesucht bayerisch, dennoch ist es in gewissem Grad ein Oktoberfest „à la Weingarten Spezial“. Das Programm ist ein echtes Oktoberfestprogramm. Es beginnt mit dem Fassanstich, den Bürgermeister Eric Bänziger mit Unterstützung von Landesschützenmeister Roland Wittmer gerne wieder selbst übernehmen wird. Dann wird geschunkelt, gesungen und getanzt. Die musikalische Unterhaltung kommt an diesem Abend von der Band „Cherrylane“, bisher bekannt unter dem Namen „Cherries“, aber in der Besetzung unverändert. Sängerin Sabine und ihre drei Jungs Jochen, Micha und Manne werden die Party zum Kochen bringen. Außerdem werden die Guggenmusiker „Dodderdabber“ aus Karlsruhe einen zünftigen Auftritt hinlegen. Am Samstagabend geht es weiter ab 16 Uhr mit gegrillten Schweinehaxen oder halbem Hähnchen, Pommes frites,  Bayrischem Schmankerlplatterl, „Sechs auf Kraut“ oder Weißwurst mit Brezn. Für den musikalischen Schwung sorgt an diesem Abend die bewährte Partyband „Skylight“. Ihr Repertoire reicht vom Walzer bis zum Discotitel, vom Oldie bis zu aktuellen Hit. Höhepunkt wird gegen 20.30 Uhr die Bayerische Olympiade sein. Hier heißt es wieder „Maßkrug stemmen bis zum Umfallen“ oder „Nägel in den Holzblock schlagen“. Eine Delegation der französischen Freunde aus der Partnerstadt Liverdun hat ihr Kommen ebenfalls zugesagt. Der Sonntagvormittag gehört den Ehrenmitgliedern und den Siegern des Preisschießens, das am 9. September stattgefunden hat. Nach einem köstlichen Kuchen- und Tortenbufett klingt der Tag um 17 Uhr mit dem Kehraus aus.

Aus dem Verwaltungsausschuss 11.09.2018

2  Der Standort des Naturkindergartens steht auf dem Prüfstand
Im Juli 2017 nahm der Naturkindergarten in der Siedlung Sohl, der „an einen Bauernhof angedockt“, im Prinzip aber auf freiem Feld beheimatet ist, den Betrieb auf. Er bietet Platz für 20 Kinder und das pädagogische Konzept wird von den Eltern als durchaus sinnvoll gesehen, auch wenn nur ein bestimmtes Klientel sich von einem Naturkindergarten überhaupt angesprochen fühle. Dennoch gab es von Anfang an Schwierigkeiten mit den Belegungszahlen und auch jetzt besuchen lediglich sechs Kinder den Kindergarten, für das kommende Kindergartenjahr 2018/19 liegen vier weitere, für das Kindergartenjahr 2019/20 zwei weitere Vormerkungen vor. Im Verwaltungsausschuss trug Hauptamtsleiter Oliver Russel den Sachverhalt vor. Die Begründung der Eltern für diese Zurückhaltung liegt im Wesentlichen in der schwierigen Erreichbarkeit. Das Areal liegt weit außerhalb, eine Busanbindung besteht nicht mehr und die Anfahrt mit dem Pkw ist durch die Baumaßnahmen in der Jöhlinger Straße deutlich erschwert. Die Öffnungszeiten, die nachmittags um 14 Uhr enden, wurden zwar morgens von ursprünglich 8 Uh auf 7.30 Uhr angepasst, was aber trotzdem keine Steigerung der Anmeldezahlen erbrachte. Die Leiterin Jessica Mackiw erklärte hierzu, für längere Öffnungszeiten habe sie keine Betriebserlaubnis, weil sie dafür Schlafplätze brauche. Vom Tagesablauf berichtete sie nur Positives, die sechs Kinder hätten sich gut angefreundet, über den heißen Sommer hätten sie viel Zeit im Wald verbracht, sie stehe voll hinter dem Konzept. Bürgermeister Eric Bänziger sagte hierzu, es gehe nicht darum, das Konzept in Frage zu stellen, sondern den Standort. Auch die Gemeinderäte Andrea Friebel und Wolfgang Wehowsky sprachen sich für einen näheren Standort aus. Mackiw sagte hierzu, sie sei einsichtig und sei bereit umzuziehen, wenn etwas Besseres gefunden werde. Die Mitglieder des Ausschusses nahmen den Sachverhalt zur Kenntnis.

 

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Druckermeisterin Ute Freiberger wird auch in diesem Jahr die historische Kniehebelpresse den interessierten Besuchern erklären und vorführen

Historische Druckerpresse und Kinderprogramm - Am Sonntag sechstes Museumsfest mit Bewirtung im Heimatmuseum

Im September 2012 eröffnete der Bürger- und Heimatverein sein neues Heimatmuseum in der Durlacher Straße und kreierte ein Jahr später das erste Museumsfest. Am Sonntag, 16. September, erlebt es ab 11 Uhr bereits seine sechste Auflage. Mit der mittlerweile kleinen Tradition möchte der Verein jedes Jahr einen besonderen Akzent setzen. Nach mehreren erfolgreichen Sonderausstellungen zu verschiedenen interessanten Themen steht in diesem Jahr die inzwischen eingerichtete Druckerwerkstatt. Ihr Prunkstück ist die historische Kniehebelpresse des Grafikers Erwin Koch, die dessen Sohn Klaus dem Verein als Leihgabe zur Verfügung gestellt hat. Druckermeisterin Ute Freiberger wird beim Museumsfest ihre Technik und Wirkungsweise erklären und mit Interessierten entsprechende Drucke produzieren.
Eine weitere Attraktion ist der renovierte Keller unter dem Hauptgebäude. Dort ist die Schnapsdestille der ehemaligen Brennerei Geggus, die Konstantin Scherf dem Verein überlassen hat ebenso zu besichtigen wie Geräte und Exponate aus dem Bereich des Obst- und Weinbaus. Für die Kinder gibt es im Keller der Museums-Scheune ein spezielles Programm. Außerdem können auch die Ausstellungen zur Ur- und Frühgeschichte Weingarten sowie zur Naturkunde besichtigt und auch heimatkundliche Literatur wie die neue Broschüre über das Weingartener Moor etc. gekauft werden. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt auch in diesem Jahr Vereinskoch Willi Fischer bestens. Es gibt Pilzragout mit hausgemachten Semmelknödeln sowie den bekannten „Gaisburger Marsch“, einen deftigen Eintopf mit Rindfleisch, Gemüse und Spätzle, und der Jahreszeit entsprechend neuen Wein und Zwiebelkuchen. Die Cafetéria im Künstlerzimmer lädt am Nachmittag wieder zum gemütlichen Verweilen bei Kaffee und Kuchen ein. Musikalisch werden Karlernst Hamsen im Museumshof und Reinhard Wolf im Künstlerzimmer die Besucher unterhalten.

Kleine rote Bällchen verschwinden und tauchen ganz woanders wieder auf: Sie sind eines der wichtigesten Requisiten für die Kunststücke des Magiers

Zaubercocktail mit Armin und Susanne - Zauberhafte Benefizaktion beim Sommerfest des Vogelparks Waldbrücke

Der Vogelverein Waldbrücke benötigt für sein großes Hilfsprogramm für zurückgelassene, alte, kranke und verwitwete Vögel permanent Geld (wir berichteten). Dafür unternimmt der Verein alle möglichen Anstrengungen, unter anderem lud er am Wochenende zu seinem Sommerfest ein. Dazu allerdings hatte er eine besondere Attraktion zu bieten: „Armins und Susannes Zaubercocktail“. Dafür erhob der Verein ein kleines Eintrittsgeld, das komplett den Tieren zu Gute kommen soll. Denn der Magier kennt den Tierpark seit früheren Jahren und als er die Bemühungen der jetzigen Vereinsverwaltung sah, entschloss er sich zu einer Benefizaktion, die mehr als gut ankam. Nachdem seine Zauberhand gleich zu Beginn ein einziges Tütchen Gummibärchen vor den Augen der staunenden Kinder wundersam in viele Tütchen vermehrt hatte, konnte es losgehen. Da wanderten kleine rote Bällchen durch pure Kraftübertragung von seiner Hand in die Hand seiner Probandin Susi aus dem Publikum. Ein Plüschtier im Käfig verschwand mit lautem Knall sogar im Feuerblitz und tauchte unglaublicherweise ganz woanders auf. Der Zuschauer Fritz durfte seinen Geldschein signieren, in ein Tuch wickeln und ganz fest halten. Er ließ ihn keine Sekunde los, aber als er das Tuch auffaltete fand sich derselbe Zwanziger in einer aufgeschnittenen Kartoffel wieder! Ein Fünf-Euro-Schein wurde unter seinen Händen nur durch Drehen und Wenden zum Zwanziger. Einer mentalen Kraftanstrengung bedurfte es allerdings, eine Flasche in einer geschlossenen Hülle in eine Dose zu verwandeln, aber auch das gelang. Armin Zöller und seine Ehefrau Susanne sind Meister des Nahbereichs. Er hat kein Problem mit Auftritten vor 500 Zuschauern, aber er genießt den kleinen Kreis: „Wenn die Leute mir ganz genau auf die Finger schauen und trotzdem nicht sehen, wie es gemacht wird“, lacht er. Genauso war es beim Vogelparkfest und Staunen und Verblüffung waren groß. Wer Kontakt mit dem Magier aufnehmen möchte, kann ihn unter (07244) 540927 erreichen.

Sven Balduf vom Reiterverein erprobt seine Treffsicherheit mit dem Luftgewehr auf eine Scheibe in 10 m im Stehendanschlag

Gutes Auge und ruhige Hand - Der „Schießspass für Jedermann“ war erneut gut besucht

 

„Schießspaß für Jedermann“ nennt sich ein seit Jahrzehnten beliebtes Event bei den Weingartner Schützen. An diesem „Tag der Offenen Tür“ kann wirklich jeder, auch ganz blutige Anfänger, kommen und gegen eine geringe Startgebühr seine Treffsicherheit in verschiedenen Disziplinen einschließlich Bogen und mittlerweile acht unterschiedlichen Wettbewerben erproben und auch in diesem Jahr fand der Schießspass einen erfreulichen Zulauf. „So ein bis zwei neue Vereinsmitglieder bleiben meistens hängen“ resümiert der Vorsitzende Jürgen Langendörfer erfreut. An diesem Morgen seien auch einige Neubürger gekommen, die das Schießen „mal probieren“ und den Verein kennen lernen wollten. Für die besten Treffer auf unterschiedlichen Scheiben gibt es Preise. „Wettbewerbe mit Preisen sofort zum Mitnehmen, wie beim Schinkenschießen, werden gern angenommen“ fährt er fort. Dasselbe gilt für das Biathlonschießen. Beides sind Möglichkeiten, die auch Einzelschützen ohne Mannschaft ansprechen. Aber die „Klassiker“ seien immer noch das Wildbret- und das Pokalschießen. Hier melden sich Mannschaften, viele sind traditionell treue Teilnehmer, wie beispielsweise der Reiterverein, der in diesem Jahr mit 24 Mann angetreten ist. Damit wird auch der Geselligkeit Rechnung getragen, denn das Ganze soll in erster Linie Spaß machen. Diese Preisträger werden beim Oktoberfest am 23. September um 11 Uhr im Festzelt geehrt. Und es wird um den Titel des Bürgerkönigs geschossen, aber dieses Geheimnis wird erst bei der Königsfeier am 24. November gelüftet.

Jahresabschluss 2017 Abwasserverband Am Walzbach

1.

Feststellung des Jahresabschlusses 2017

 

1.1

Bilanzsumme

5.820.691,68 €

1.1.1

davon entfallen auf der Aktivseite auf

 
 

a) das Anlagevermögen

b) das Umlaufvermögen

4.923.429,37 €

897.262,31 €

1.1.2

davon entfallen auf der Passivseite auf

 
 

a) das Eigenkapital

b) die empfangenen Ertragszuschüsse

c) die Rückstellungen

d) die Verbindlichkeiten

3.104.091,16 €

442.691,00 €

71.572,30 €

2.202.337,22 €

 1.2  Jahresgewinn / Jahresverlust

0,00 €

 

1.2.1

 

Summe der Erträge

1.184.582,21 €

 

1.2.2

Summe der Aufwendungen

1.184.582,21 €

     
 2.  Festsetzung der Umlagen 2017  

2.1

 Betriebskosten-Umlage  

834.490,28 €

2.2  Finanzkosten-Umlage davon  

312.330,12 €

  a) Afa-Umlage

b) Zins-Umlage

 257.695,38 €

54.634,74 €

Weingarten (Baden), den 09. Juli 2018


Eric Bänziger
Bürgermeister
Verbandsvorsitzender


Auslegung des Jahresabschlusses:
Der Jahresabschluss mit Lagebericht liegt in der Zeit von Freitag, 07.09.2018, bis
einschließlich Montag, 17.09.2018, während der Dienststunden im Rathaus Weingarten
(Finanzverwaltung, EG., Zimmer 5), Marktplatz 2, 76356 Weingarten (Baden), zu
jedermanns Einsicht öffentlich aus.


Weingarten (Baden), den 06.09.2018
Eric Bänziger
Bürgermeister
Verbandsvorsitzender

E i n l a d u n g zur Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik der Gemeinde Weingarten (Baden) am Montag, den 17.09.2018, 18:30 Uhr im Bürgersaal im Rathaus Weingarten (Baden)

Tagesordnung

Öffentlicher Teil

1 Behandlung folgender Bauanträge und Bauvoranfragen

1.1 Errichtung einer Schleppgaube, Dr. Wohnlich-Straße 29, Flst. Nr. 19477

1.2 Umbau eines Wohn- und Geschäftshauses zu einem Sechsfamilienhaus, Neue Bahnhofstraße 14/1, Flst. Nr. 12714

1.3 Bauvoranfrage: Neubau von zwei Reihenhausriegeln mit 4 und 9 Reihenhäusern, Buchenweg 38, Flst. Nr. 14583

1.4 Erweiterung der Bühne über dem Dach für technische Einrichtungen, Max-Becker-Straße 4, Flst. Nr. 14896/1

2 Teilfortschreibung des Regionalplans Mittlerer Oberrhein, Kapitel 4.2.5 Erneuerbare Energien;
hier:
Stellungnahme der Gemeinde Weingarten zum Kapitel „Vorbehaltsgebiete für regionalbedeutsame Photovoltaik-Freiflächenanlagen“

3 Nutzung der Fläche Winkelpfad 2 c als öffentliche Parkfläche

4 Informationen des Bürgermeisters einschließlich der Beantwortung der Fragen aus vorangegangenen Sitzungen sowie Anfragen und Anregungen der Gemeinderäte

5 Bekanntgabe der Niederschrift der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik vom 13.08.2018

Weingarten (Baden), 07.09.2018

Eric Bänziger
Bürgermeister