Neues aus der Burgstraße

Die Linden zwischen Bruchsaler Straße und Paulusstraße wurden gefällt

In kaum mehr als zehn Minuten lagen die ersten fünf Stämme am Boden. In einer spektakulären Aktion wurden am Montagmorgen die 16 Lindenbäume in der Burgstraße gefällt. Es war lange klar, dass sie nicht zu halten waren. Die - nach Schätzung einer Anwohnerin - mehr als 70 Jahre alten Bäume waren nicht mehr gesund und hätten kaum Chancen gehabt, den im kommenden Jahr anstehenden Ausbau dieses Straßenabschnitts zu überleben. Also wurden sie noch vor der Vegetationsperiode entfernt und sollen nach Abschluss der Umgestaltung des Straßenraums ersetzt werden. Förster Michael Schmitt war für das Fällen zuständig.

Die Motorsägen heulten auf. Fachmännisch schnitten seine Mitarbeiter zuerst einen Keil aus dem Stamm und führten sodann die Säge im Kreis um den Stamm. Hans Aulenbach vom Forstbetrieb Aulenbach stand mit dem Radlader parat. Im richtigen Moment hob er die Schaufel, drückte gegen den Stamm und wie ein Streichholz knickte der Baum in die gewünschte Richtung und fiel krachend zu Boden. Kaum lag der Baum, setzten zwei weitere Forstmitarbeiter ihre Sägen an und schnitten das Astwerk ab. In der Zwischenzeit war der Erste schon beim nächsten Baum. Ein Keil, ein Schnitt, und ruckzuck fiel der zweite Baum. Hand in Hand arbeiteten die Männer und in kürzester Zeit war Baum um Baum gefallen. Mit einem Greifer wurden die entasteten Stämme auf einen Anhänger geladen und abgefahren. „Die Stämme werden zwischengelagert, gehäckselt und der Hackschnitzelanlage zugeführt“, erklärte Baumwart Kay Ostwald, „die Äste kommen auf die Grünschnittdeponie“.

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