Geburtenbäume-Pflanzaktion 2017

Insgesamt 2.269 Bäume haben Eltern auf elf verschiedenen Standorten als Geburtsbäume für ihre Kinder gepflanzt. Am Samstag war es wieder soweit und Scharen von Eltern hatten sich bei Kaiserwetter im Gewann „Bruch“ eingefunden, schätzungsweise kamen mit jedem Kind vier Begleitpersonen zu diesem besonderen Event. „Stieleichen sind es dieses Jahr, besonders große starke Exemplare“, verriet Förster Michael Schmitt. Von 2007 bis 2014 fanden hier rund 500 Schwarzerlen Platz. Es sind Aufforstungsflächen, die der Förster für diese Aktion bereithält, aber wirklich forstwirtschaftlich durchforstet werden sie nicht. „Welchen Baum soll man herausnehmen, wenn sie zu dicht wachsen?“ ist eine berechtigte Frage. Keinen. Die Eltern müssen nur das Namensschild bezahlen, der Baum kostet nichts. 

91 Kinder waren geboren worden, 52 Eltern – also etwa zwei Drittel – hatten Interesse gezeigt, an der Pflanzung teilzunehmen. Ulrike Ihle im Ordnungsamt hat die Zahlen seit Beginn der Pflanzung aufgelistet, die erste Pflanzaktion war 1980. Den Rekord hält das Jahr 2009 mit 73 Schwarzerlenbäumchen, aber genau 70 Bäume waren es auch bereits 1985, als Weingarten noch längst keine 10 000 Einwohner hatte. Waren es in den 90er Jahren noch Nussbäume und Mirabellen, so erwiesen diese sich als doch sehr pflegeintensiv und die Gemeinde kehrte zum Konzept der Wald-Laubbäume zurück. Wie jedes Jahr rief Bürgermeister Eric Bänziger die Namen der Kinder in der Reihenfolge ihres Geburtsdatums auf und händigte den strahlenden Eltern den Baum aus. Die Pflanzlöcher hatte der Forst bereits maschinell vorbereitet.

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