Laura I. ist Weinkönigin 2017 – 2019

Weingarten hat für die nächsten zwei Jahre eine neue Weinkönigin: Laura Buhmüller. Die 25jährige hat sich in einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen ihre Mitbewerberinnen Pia Schneider, Liv Fornoff und Paula Simon durchgesetzt, die jetzt als Prinzessinnen mit ihr das Amt ausüben. Die Krönung war der Höhepunkt des eineinhalb Tage dauernden Wein- und Straßenfests. Bürgermeister Eric Bänziger begrüßte am Samstagabend die Ehrengäste aus Politik und Ehrenamt, bevor er gekonnt den Hahn ins Fass schlug und ein wunderbarer Weißburgunder in die Krüge strömten. Nachdem die jungen Damen stilgerecht mit der Pferdekutsche eine Runde durch „ihr“ Weindorf gefahren waren, stellten sie sich auf dem Rathausplatz öffentlich vor.

Jede berichtete kurz aus ihrer Vita und ihrer Beziehung zum Wein. Marielle Reuter und Claudia Hauswirth, zwei ehemalige Hoheiten, hatten die Mädchen gut vorbereitet und begleiteten sie nun durch diesen aufregenden Abend. Vereinssprecher Karlernst Hamsen ließ die Propeller fliegen und der ganze Rathausplatz war in Bewegung, um einen der bunten Dinger zu erhaschen, damit er stimmberechtigt war. Zwei Stunden später war es soweit. Joshua Wenglein hatte die  Bühne in professionelles Licht in den Weingartner Farben getaucht, und in einer spannungsgeladenen Zeremonie verkündete Bürgermeister Bänziger das Ergebnis und die Damen wurden feierlich gekrönt. Es war ein sehr erhebender Moment, in dem Hunderte von Augenpaaren auf sie gerichtet waren, als Elisa ihrer Nachfolgerin die Krone aufs Haupt setzte. Ein strahlendes Feuerwerk ergoss sich in den Nachthimmel und verkündete von der Fortsetzung der Weinmonarchie, die für Weingarten landkreisweit ein Alleinstellungsmerkmal ist. Die Vereine hatten alles gegeben, um aus der Festmeile wirklich viel zu machen. Obwohl es weniger Teilnehmer waren als in den vergangenen Jahren, waren die Stände und Lauben sehr schön dekoriert und jeder Verein hatte sich ein besonderes Angebot einfallen lassen. Insgesamt waren die Vereine gut drauf und äußerten sich durchweg positiv und mit dem Erfolg zufrieden. Beim TSV und beim SV Germania – der allein fünf unterschiedliche „Stationen“ bot - waren die traditionellen Speisen wie Schnitzel, Rouladen, Hähnchen und Ochsenbraten zu finden, die anderen hatten eher Kleinigkeiten und einige auch nur Getränke. Dennoch herrschte Vielfalt und im Mittelpunkt stand unbestritten die Begegnung der Menschen. Das ganze Fest strahlte eine Atmosphähre von gepflegter Gemütlichkeit aus. Groß war vor allem das kulturelle Angebot. Auf einem Kunsthandwerkermarkt waren ausgefallene künstlerische Dinge, vorwiegend aus Holz, zu finden. Für musikalische Unterhaltung nach jedem Geschmack sorgten vier Bands unterschiedlicher Richtungen auf der Hauptbühne. Ein großes Plus waren die Kleinkunstbühnen, die für Nachwuchsgruppen ohne großes technisches Equipment nutzbar waren und deren Publikum auf Augenhöhe den Künstlern begegnen und mi ihnen kommunizieren konnte.  Das Entenrennen, im siebten Jahr bewährt, war auch in diesem Jahr wieder ein spannendes Spektakel mit attraktiven Preisen und nicht zuletzt gilt ein ganz dickes Lob und Dankeschön dem Organisator Karlernst Hamsen und dem Moderator am Sonntag Gerhard Lampert.

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