Nachrücker im Gemeinderat

Zwei Gemeinderatsmitglieder wurden in der jüngsten Sitzung auf eigenen Wunsch aus dem Gremium verabschiedet. Monika Lauber, Sprecherin der Fraktion der Grünen, war über 15 Jahre Mitglied im Rat und hat damit ein Anrecht, aus dem Rat auszuscheiden. Erich Höllmüller ist über 62 Jahre alt und war 23 Jahre lang für die SPD im Gemeinderat. Bei beiden erkannte das Gremium einstimmig den wichtigen Grund. Bürgermeister Eric Bänziger verlas für jeden eine persönliche Laudatio. Beide seien sehr engagierte Ratsmitglieder gewesen, die sich mit der Materie ernsthaft auseinandergesetzt und umsichtige und fachbezogene Beiträge, notfalls auch gegen den Strom, eingebracht hätten. Die Anliegen der Bürger hätten ihnen am Herzen gelegen.

Beide Verabschiedeten dankten den anderen Ratsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit. Es wären schöne Augenblicke gewesen, wenn nach harten Diskussionen über fünf Fraktionen hinweg Einigkeit erzielt worden sei. Als Nachrücker für Erich Höllmüller wurde Rüdiger Kinsch im Amt verpflichtet, da der in der Liste vor ihm stehende Hans-Joachim Schüler abgelehnt hatte, da er ebenfalls über 62 Jahre alt ist. Das wurde als Hinderungsgrund anerkannt und Kinsch wurde vom Rat bestätigt. Für Monika Lauber rückt Sonja Güntner nach. Auch für sie befanden die Räte keinen Hinderungsgrund. Ebenfalls einstimmig wurden die Nachrücker in die Ausschüsse gewählt. Rüdiger Kinsch gehört jetzt dem Ausschuss für Umwelt und Technik und dem Abwasserzweckverband an und ist Stellvertreter für Andrea Friebel im Nachbarschaftsverband. Sonja Güntner ist jetzt ordentliches Mitglied im Verwaltungsausschuss und Stellvertreterin für Karlernst Hamsen im Ausschuss für Umwelt und Technik. Hamsen wurde für Monika Lauber zum vierten Bürgermeisterstellvertreter gewählt.

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