Blutspenderehrung (05.03.2018)

„Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern was wir dadurch werden.“ Mit diesem Zitat des britischen Schriftstellers John Ruskin würdigte Bürgermeisterstellvertreter Gerhard Fritscher im Namen des erkrankten Bürgermeisters Eric Bänziger die Blutspender. Sie seien alle zu Lebensrettern geworden. Dafür spreche die Gemeinde Weingarten ihnen Dank und Anerkennung aus. Blut zu spenden sei das Wertvollste, was ein Menschen geben könne, denn er gebe damit Hoffnung auf Heilung und Leben. Vor allem auf die Kontinuität dieses segensreichen Wirkens können Sie stolz sein!  Er appelliere an alle Mitbürger, es den Spendern gleich zu tun, denn es fehle dramatisch an Spenden. Schon Goethe habe gewusst, dass Blut durch nichts zu ersetzen sei. Ebenfalls danke er den Mitgliedern der DRK-Bereitschaft unter Leitung von Maria Holzmüller für die zuverlässige Durchführung der vier jährlichen Blutspendetermine.  Der Ortsvereinsvorsitzende Jürgen Lother machte die Notwendigkeit der Spende anschaulich. Vielen sei gar nicht bewusst, wie schnell man selbst in eine Situation kommen könne, in der man eine Spende benötige: ein plötzlicher Unfall, eine schwere Krankheit oder eine größere Verletzung könne jeden treffen. Dann berichtete er über die Verwendung der Blutpräparate und  dass in Weingarten die Anzahl der Spender über Jahre hinweg erfreulicherweise bei rund 440 Spenden konstant geblieben sei. Dieter Baumann, Hartmut Benz und Annemarie Mumbauer erhielten eine Auszeichnung für 50maliges Blutspenden. Bereits 25 mal gespendet hatten Peter Jaus und Markus Lamers und eine Anerkennung für zehn abgegebene Spenden erhielten Kirsten Asmus, Paul Conroy, Sascha Hirsch, Brigitte Holzmüller, Andreas Kraus, Tanja Müller, Ulrich Sebold und Julia Wöber-Benkeser.

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