Osterferien in der Schulkindbetreuung

Langeweile kommt in der Weingartner Ferienbetreuung niemals auf. Auch in diesen Osterferien hatten die Betreuer wieder ein buntes und spannendes Programm mit mehreren Highlights zusammengestellt. Eines davon war der Besuch bei MOBI, der mobilen Spielaktion des Stadtjugendausschusses Karlsruhe. MOBI ist eine Einrichtung, die Kindern immer neue Erlebniswelten einrichtet, sie zu kreativem Spiel animiert und ihnen ermöglicht, in einem geschützten Rahmen ihre Grenzen auszuloten. Das Spiel wird von ausgebildeten Fachkräften pädagogisch begleitet.

In den Ferien finden großzügiger angelegte Ferienaktionen statt, an denen bis zu 250 Kinder täglich aus allen Stadtteilen und dem Umland teilnehmen können. In diesen Osterferien hieß die Aktion „Wiesenzauber am Zündhütle in Wolfartsweier“. Birgit Karrer und ihr Team waren mit 25 Kindern aus Weingarten dort. „Wir sind mit der Bahn nach Wolfartsweier gefahren und haben dort einen Tag lang unheimlich viel Abwechslung und Spaß erlebt“, berichtet sie. Die Kinder durften Stöcke schnitzen und über offenem Feuer Wurst braten. Sie haben Plastikflaschen mit Wasser und Druckluft gefüllt und daraus Raketen gebastelt. Ein Parcours mit vielen verschiedenen kleinen Fahrzeugen wie Pedalos, Roller oder anderem hielt die Kinder in Bewegung und trainierte ihre Geschicklichkeit. Auf einem Turn- und Klettergerüst hieß es, Sicherheit zeigen und Höhenangst überwinden. Der Höhepunkt war eine Schatzsuche, bei der es galt, in Form der guten alten Schnitzeljagd Buchstaben und Silben für einen Rätselsatz zu finden.

In der zweiten Woche erhielten die Kinder in ihren Räumen in der Bahnhofstraße 7 Besuch von einem Zauberer. Ein Schüler aus der Turmbergschule präsentierte sich als talentierter Nachwuchszauberer und verblüffte mit lustigen Trick und zauberte passenderweise Schokohasen herbei. Eine hübsche Bastelei mit Kressevögeln und das Backen von Osterhasen sorgte für österliches Ambiente. Am zweitletzten Tag der Betreuung entstand noch ein großes Gemeinschaftswerk in Form einer Blumenwiese. Da das zweifelhafte Wetter es nicht erlaubte, die Wiese am Turmberg zu besuchen, schuf Birgit Karrer kurzerhand eine Wiese im Haus. Blauer Himmel und grüne Landschaft war die einzige Vorgabe. Nur zwei kleine Markierungen deuteten an, wo die Bilder zusammengefügt werden sollten, damit der Horizont, an dem sich Himmel und Erde berühren, nicht unterbrochen wurde. Wie sieht ein blauer Himmel aus? Ganz zartblau wie der Frühling? Oder kräftig dunkelblau als sei es nachts? Oder gar türkisblau? Die Kinder hatten alle künstlerische Freiheit und am Ende war ein starkes Bild entstanden. Ausgeschnittene Blumen, Vögel und Schmetterlinge belebten die Szenerie.

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