Jöhlinger Straße ist gesperrt

Am Montagmorgen war es in der Jöhlinger Straße auffallend ruhig. Zwar war durchaus noch Pkw-Verkehr zu beobachten, auch vereinzelte Lkws sowie der Bus der Linie 121 fuhren noch, aber das Verkehrsaufkommen stand in keinem Verhältnis zu dem Berufsverkehr „Stoßstange an Stoßstange“, den die Weingartner bisher von dieser Straße um die Tageszeit zwischen 7 und 8 Uhr gewohnt waren. Ab dem 2. Juli ist die Jöhlinger Straße für den überörtlichen Verkehr gesperrt. Ein großes Schild am Marktplatz weist die Verkehrsteilnehmer aus Karlsruhe kommend darauf hin. Die Turmberg-Rundschau hat mehrfach über die geplante Sperrung und die möglichen Umleitungsstrecken berichtet. Offenbar hat die frühzeitige Information gewirkt. Noch standen innerorts in Weingarten keine Sperrschilder.
Am Dienstagmorgen  war die Sperrung dann vollzogen. Eine Absperrbake ermöglicht zwar noch ein Durchkommen, aber nur noch teilweise. „Zufahrt bis Walzbachtal gesperrt - Zufahrt bis Sohl frei“ ist unmissverständlich zu lesen. Anlieger des ersten Abschnitts bis zur Abzweigung zur Sohlsiedlung können die Straße noch befahren, danach ist die Straße beidseitig gesperrt, so dass keine Durchfahrt mehr möglich ist. Der zweite und dritte Bauabschnitt zwischen Rathaus und dieser Abzweigung soll erst in 2019 angegangen werden.
Umleitungsschilder weisen jetzt den Weg nach Walzbachtal. Das Ausbleiben der Berufspendler von der Erschließungsstraße aus dem Kraichgau wirkt sich auf den gesamten Durchgangsverkehr aus. Auch auf der Bundesstraße 3, die diesen Verkehr an der Kreuzung Marktplatz aufnimmt, war es deutlich ruhiger.


Nur der erste Abschnitt bis zur Abzweigung zum Sohl ist noch befahrbar.

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