Landespolitik traf Praxis in Weingarten - Abgeordneter Joachim Kößler informierte sich beim Landschaftsbau Stärk

„Der ständige Austausch zwischen den Politikern und den Betrieben im Wahlkreis Bretten ist wichtig, weil wir dadurch wichtige Informationen für unsere Arbeit im Landtag bekommen.“ Dies betonte CDU-Landtagsabgeordneter Joachim Kößler, als er die Firma Landschaftsbau Stärk in Weingarten besuchte. Mit von der Partie war auch Andreas Haupert, Referent beim Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart. Dem Verband geht es darum, bei den 63 Vor-Ort-Terminen mit den 143 baden-württembergischen Landtagsabgeordneten die Anliegen und Themen der Mitgliedsbetriebe zu erörtern und in die Öffentlichkeit zu tragen. Nachdem Geschäftsführer Roland Stärk beide Gäste durch den Betrieb geführt hatte, zeigten sich diese sehr beeindruckt über das breite Angebot an Pflanzen, Sträuchern und Bäumen für alle Arten der Gartengestaltung. Sie waren sich darin einig, dass sich die Gartenliebhaber hier wertvolle Anregungen und Inspiration für die eigene Gartengestaltung holen können. Beim anschließenden Meinungsaustausch zwischen Politik und Praxis ging es unter anderem um das neue Weißbuch der Bundesregierung und das Förderprogramm „Grün“ für Städte und Gemeinden und um den beispielhaften Wert von Landes- und Bundesgartenschauen sowie den bürokratischen Aufwand, den die neue europäische Datenschutzgrundverordnung für die Betriebe verursacht. Als aktuelles Problem sprach Roland Stärk auch die drohenden Fahrverbote für Dieselfahrzeuge („Blaue Plakette“) an, die kleinere Betriebe vor große finanzielle Probleme stellen können. Nicht jeder Inhaber könne seinen Fuhrpark angesichts enormer Kosten auf die Schnelle umrüsten. Auf Kritik stieß auch die Absicht der Politik, die Lkw-Maut auf Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen auszuweiten. Besser wäre hier eine Vignette, hieß es. Der Verband lege, so Andreas Haupert, großen Wert auf die Aus- und Fortbildung sowie auf die Integration geflüchteter Menschen. In den Garten- und Landschaftsbaubetrieben Baden-Württembergs werden derzeit 1 400 junge Menschen ausgebildet. Die Firma Stärk hat jedes Jahr drei bis vier Auszubildende, die nach erfolgreichem Abschluss gute berufliche Aussichten hätten.     - Artikel von Roland Felleisen -                                           

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