Lesefrühstück in der Bibliothek

Brezel oder Obststückchen futtern und dabei einer spannenden Geschichte lauschen? Das ist Genuss mit allen Sinnen und genau dem entspricht der Ferienspaß der Gemeindebibliothek „Lesefrühstück“.
Im Raum ist es angenehm temperiert, das ist an diesem überheißen Morgen in den Ferien schon das erste Plus. 15 Plätze stehen bereit, 24 Kinder wollten sich gern anmelden. „Wir machen gar nichts Spektakuläres, aber wir sind jedesmal ausgebucht“, sagt Bibliotheksleiterin Ursula Russel. Vielleicht ist es die ruhige, entspannte Atmosphäre? Vielleicht die freundliche Stimme der Vorleserin?  Mit Sicherheit die spannenden Geschichten. Als alle Platz gefunden und den Teller gefüllt haben, beginnt Kerstin Klüh zu lesen. Die erste Geschichte handelt von Paul, der mit seinen Eltern zu einem Fest eingeladen ist und dazu ein „feines“ Hemd anziehen soll. Paul zieht das Hemd an, schaut in den Spiegel und entdeckt ein kleines Loch. Er überlegt, was er machen soll, da fällt sein Blick auf seine neue Schere. Schon fangen die Kinder an zu kichern und können sich vorstellen, was jetzt passiert. Am Ende sieht das Hemd völlig verändert aus, aber Pauls Mutter lacht: „So ein interessantes Hemd habe ich noch nie gesehen.“ Solche Geschichten bringen eine gute Botschaft: Kleine Probleme werden mit Humor gelöst. Die nächste Geschichte handelt von Sternschnuppen, Glühwürmchen und einem Raumschiff. Sie ist spannend und die Kinder lauschen wie gebannt. Es ist mucksmäuschenstill im Raum. Als das Frühstück beendet ist, stehen noch zwei Kleinigkeiten zum Basteln zur Wahl: Aus Filz mit Nadel und Faden können Schlüsselanhänger gebastelt werden oder wer lieber mit Schere und Papier hantiert, für den gibt es ein Falt-Erzähl-Was-Tierchen mit großem Klappmaul. Ein Rundum-Gemütlich-Vormittag für die Altersgruppe 6 bis 9 Jahre.

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