Gemeinsamer Tag der Offenen Tür der drei Rettungsorganisationen

Interessante und vielseitige Informationen bekamen die Besucher am „Tag der Lebensretter“ zu sehen, den die Frewillige Feuerwehr, das Rote Kreuz und das DLRG gemeinsam rund um das Feuerwehrhaus veranstalteten, wobei jede Organisation ihre Vielfalt und ihre Schwerpunkte präsentierte. Der „Tag der Offenen Tür“ begann wie üblich mit dem Fassanstich. Bürgermeister Eric Bänziger brauchte nur einen einzigen Schlag und der Zapfhahn saß. Unterstützt wurde er dabei von den Vorsitzenden des Roten Kreuzes Jürgen Lother, der DLRG Ralph Dämmer, Albürgermeister Klaus-Dieter Scholz und dem Kommandanten der Feuerwehr Günther Sebold.
Die Aufgaben einer Feuerwehr spiegeln sich in ihrer Ausrüstung. Ein praktisches System sind Rollcontainer, die - beladen mit unterschiedlichem Material - je nach Einsatzlage, beispielsweise Löschen, Ölspur, Gefahrgut, Hochwasser, mitgenommen werden. Auf dem Festplatz waren modernen Einsatzfahrzeuge mitsamt ihrem Innenleben zu bestaunen sowie eine große Oldtimerschau an der auch Fahrzeuge aus der Region beteiligt waren und die die Herzen der an feuerwehrspezifischer Fahrzeugtechnik Interessierten höher schlagen ließ.  

In Sachen Vorbeugung lagen Flyer mit Hinweisen aus auf eine Brandschutzschulung für Bürger und die Bedeutung eines Rauchmelders. Eine Spielstraße mit kleinen Feuerwehrautos zum Treten war ein Highlight für Kinder, ebenso wurde das „Löschen mit dem Schlauch“ sehr gerne ausprobiert und mit Begeisterung angenommen.
Das Rote Kreuz setzte auf Information über seine Fortbildungsmöglichkeit anhand einer neuen Multimedia-Tafel und auf  Wiederbelebung bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Der Rettungsassistent und Sanitätsausbilder Uwe Lindenfelser demonstrierte die richtige Vorgehensweise in einem Notfall und ermunterte die Zuhörer zu beherztem Herangehen. Die eigene Betätigung der Herzdruckmassage werde mittels Sprachansage durch einen Defibrillator angeleitet und unterstützt, erklärte er. Vier dieser „Laiendefibrillatoren“ Geräte habe die Gemeinde mittlerweile an relevanten Punkten im Ortsgebiet stationiert. Das DLRG ist am Baggersee zur Rettung vermisster Personen stationiert und hat dafür ein eigenes Boot. Außerdem stehen der Ortsgruppe jetzt zwei Rettungshunde mit einer speziellen Ausbildung zum Aufsuchen vermisster Personen am Uferrand oder unterhalb der Wasseroberfläche zur Verfügung, erklärte Uwe Hartmann. Das angenehme Wetter, die Vielfalt, die es zu entdecken galt und die Akzeptanz der drei Organisationen in der Bevölkerung taten ein Übriges, um  dem Tag der Offenen Tür einen guten Zulauf zu bescheren.

 

Selbst ausprobieren, wie man ein Feuer mit einem Wasserschlauch löschen kann, wollten sehr viele Kinder

 

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