Gemarkungsputzete der Turmbergschule und der Gemeinde

Die „Gemarkungsputzete“ ist alle Jahre ein ganz besonderes Ereignis im Schulalltag der Gemeinschaftsschule. Seit vielen Jahren sammelt die Turmbergschule auf der ganzen Gemarkung den Müll ein, den viele Freizeitaktivitäten und gedankenlose Zeitgenossen im Zeitalter von „…to go“  hinterlassen haben,  in erster Linie Verpackungsmüll.  An diesem kühlen, aber sonnigen Freitagmorgen war auf 9 Uhr der Start angesetzt, um 12 Uhr fand ein gemeinsames Mittagessen statt, danach wurden die Schülerinnen und Schüler ins Wochenende entlassen. Die Mitarbeiter des Bauhofs warteten startklar mit ihren Fahrzeugen im Schulhof, mit denen sie gleich nach Beendigung des Sammelns die gefüllten Müllsäcke abholen würden. Die Schüler versammelten sich klassenweise mit ihren Lehrern im Schulhof. Jede Klasse hatte einen Sammelbezirk, den manche dann noch weiter unterteilt hatten, um gruppenweise zu sammeln. „Diejenigen von Euch, die an der Straße entlang gehen, nehmen sich bitte eine Warnweste“, forderte eine Lehrerin ihre Schützlinge auf. Eimer, Westen, Handschuhe und Greifzangen hatte der Bauhof mitgebracht, die Motivation und den Spaß an dieser gemeinsamen Aktion hatten die Schüler selbst dabei. „Man tut viel für die Umwelt“, erklärte eine Schülerin und genau das war der Sinn der Sache. Rektorin Karin Sebold wünschte „einen erfrischenden guten Morgen“ und gab eine Ausblick, dass die Schüler „vieles finden werden, was der Umwelt nicht gut tut“. Auch Bürgermeister Eric Bänziger war mit anwesend und einige Eltern reihten sich in die Sammler mit ein. Dann setzte ein Sturm auf den Pritschenwagen ein, ruckzuck war die Ausrüstung verteilt und in alle Richtungen leerte sich der Schulhof in Minutenschnelle.

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