Gemarkungsputzete mit der Turmbergschule

Das Spektakel der Eimer und Zangen, sprich die Gemarkungsputzete, alljährlich ein fester Termin im Kalender von Schule und Gemeinde, war am gestrigen Freitag angesagt. Rektorin Karin Sebold begrüßte die Schülerinnen und Schüler und einige Eltern. Die Mitarbeiter des Bauhofs verteilten Eimer, Zangen, Warnwesten und Handschuhe. Dann ging’s los. Die Klasse 6b nahm sich mit ihrer Klassenlehrerin Laura Enzmann das Wohngebiet „Setz“ vor. Schon auf dem Weg dorthin gab es einiges zu finden, vor allem Zigarettenstummel und Kleinverpackungen. „Es sieht oberflächlich eigentlich alles sauber aus“, meinte die Lehrerin, „aber man glaubt es nicht, was sich am Straßenrand alles versteckt“. Der Weg führte die Jungen und Mädchen zunächst zum Wasserrad am Walzbach, dann am Bachweg entlang bis zur Hebelstraße. Der eine oder andere tat einen Blick in den Bach und fischte aus den grasbewachsenen Uferzonen einiges auf, vor allem Plastikmüll. Die Jugendlichen waren durchaus motiviert, denn auch wenn es Müll war, was sie sammeln sollten, wurde doch jeder gefundene Unrat als Erfolgserlebnis betrachtet. „Wir haben in der Schule über die Nachhaltigkeit der Aktion gesprochen“, berichtete Laura Enzmann. „Es geht nicht darum, dass an einem Tag alles sauber ist, sondern um die Wirkung in die Zukunft. Denn wo schon Müll liegt, kommt schnell mehr dazu.“ 

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