Der Wartturm

In den früheren Jahrhunderten boten die Gebietsherren den Reisenden gegen ein Entgelt einen Schutz auf bestimmten Straßen, den sog. Geleitstraßen. Weingarten war Knotenpunkt für die Geleitstraßen:

Weingarten-Gondelsheim-Bretten
Weingarten-Sinsheim-Eberbach
Weingarten bis zur Pfinzbrücke bei Staffort

An den Knotenpunkt dieses Geleitstraßensystems wurde 1589 der Weingartener Wachturm als Stützpunkt für die Geleitmannschaften errichtet. Außerdem wurde er zur Beobachtung der Nachbargemeinden und der unteren Hardt genutzt. Das Engelsrelief aus Sandsteinmaterial wurde 1956 vom Bildhauer Edzard Hobbing gefertigt. Heute befindet sich in dem Turm eine vom örtlichen Bürger- und Heimatverein betreute heimatgeschichtliche Ausstellung.

Museum im Turm

Das Museum im Turm ist immer ab Ostern bis Allerheiligen an Sonn- und Feiertagen von 15-18 Uhr geöffnet.

Heimatmuseum in der Durlacherstraße

 

Heimatmuseum

Geöffnet von Ostern bis Allerheiligen an Sonn- und Feiertagen von 15-18 Uhr geöffnet, ab Allerheiligen bis Ostern von 14-17 Uhr. Im Heimatmuseum sind Originalfunde aus Hügelgräbern, aus Römer- und Merowingerzeit sowie dem Mittelalter ausgestellt. Eine Naturkundeabteilung zeigt Fossilien u.a. von Mammuts, Insekten und heimischen Tierarten.Von der ehemaligen Weingartener Porzellanfabrik sind sehr schöne Objekte ausgestellt.
Die Wechselausstellungen bieten einen Einblick in besondere Themen. In der Bibliothek laden umfangreiche Bücher und Schriftensammlungen über Weingarten – im gemütlichen Ambiente – zu Studienzwecken ein. Heimatblätter und Literatur mit allerlei Wissenswertem über das Weingartener Ortsgeschehen werden zum Kauf angeboten. Im Künstlerzimmer sind Werke von Weingartener Malern zu besichtigen.
Die rückwärtige Scheune wird derzeit aufgewertet. Alte Werkzeuge, Gegenstände aus Haus und Hof sowie Handwerksberufe können bald bestaunt und im Keller soll über den Weinbau, die Mostherstellung und die Schnapsbrennerei informiert werden.