Aktuelles aus der Gemeinde

Aus dem AUT (16.04.2018)

1.    Veräußerung einer Teilfläche von Flurst.Nr. 74 Luisenstraße

Der Eigentümer des Anwesens Luisenstraße 13 hat bei der Sanierungsstelle der Gemeinde Fördermittel für die Erneuerung des Daches und Schaffung von weiteren Wohnräumen beantragt. Bei der Prüfung des Antrags wurde festgestellt, dass das kommunale Grundstück bereits schon bei der Veräußerung durch die Gemeinde im Jahr 1943 überbaut war.

Das Gebäude steht auf einer Fläche von ca. 50 m² somit im Bereich der Verkehrsfläche der Luisenstraße. Da in den vorhandenen Unterlagen keinerlei Regelung bezüglich der teilweisen Überbauung in den Straßenbereich vorhanden ist, wäre eine Regulierung der bestehenden Überbauung nur durch Rückbau des Gebäudes möglich. Das wäre zur Beseitigung der Engstelle zwar sinnvoll, dazu wäre jedoch auch der Erwerb eines Teils des Nachbargrundstücks erforderlich.

Der Eigentümer wünscht nun, die überbaute Fläche von 50 m² von der Gemeinde zu erwerben, damit die Überbauung nachträglich rechtmäßig wird. Der AUT hat dem Vorschlag der Gemeinde, diese Teilfläche zu einem vom Gutachterausschuss ermittelten Verkaufspreis zu veräußern, zugestimmt. Der Käufer trägt sämtliche Kosten.

Außerdem soll in den Kaufvertrag eine Rückauflassungs-vormerkung aufgenommen werden, dass bei einem Abbruch des Gebäudes dieses nur mehr in der Bauflucht der Gebäude Luisenstraße 15 ff neu errichtet werden dürfte und die zu veräußernde Fläche an die Gemeinde zurückgegeben werden müsste. Unter dieser Option stimmten die Mitglieder des Gremiums einstimmig zu. Die Fläche, sagte Klaus Holzmüller, solle „nicht auf alle Zeiten weggegeben werden“, falls die Luisenstraße doch noch eines Tages begradigt werden solle. Bürgermeister Eric Bänziger meinte, langfristig solle der Bereich der Luisenstraße ebenfalls mit einem Bebauungsplan überplant  werden.

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