Aktuelles aus der Gemeinde

Vollsperrung der Jöhlinger Straße ab 2. Juli 2018

Ab diesem Tag wird die Jöhlinger Straße zwischen Rathaus und Jöhlingen voll gesperrt sein. Bei anstehenden Besonderheiten wie Umzüge oder Baumaßnahmen bitte möglichst frühzeitig an die Baufirma wenden. Ab dem 2. Juli ist das Baustellenbüro am Marktplatz 4 jeden Donnerstag von 8:30 Uhr bis 10:00 Uhr besetzt. Wir bitte Sie die überörtliche Umleitungsstrecke zu beachten. Es gibt keine innerörtliche Umfahrungsmöglichkeit. Das Park & Bike-Areal wird auf Höhe der Fa. Megaforce beim Ortsausgang Richtung Jöhlingen eingerichtet werden. Der Gemeindevollzugsdienst und die Polizei werden für verkehrliche Regelungen zeitweise vor Ort sein.

 

Aus dem Ausschuss für Umwelt und Technik (16.07.2018)

1. Bauanträge und -voranfragen

1.1  Einfamilienhaus Katzenbergweg 1
Der Bauherr plant ein Einfamilienhaus am Fuß des Katzenbergweges Ecke Jöhlinger Straße. Das Bauvorhaben ist baurechtlich nach § 34 zu bewerten. Die bereits 2016 genehmigten Planungen wurden jetzt insofern geändert, als die Treppe, die UG, EG und OG verbindet, von Wänden umzogen werden soll, um sie von der restlichen Wohnfläche abzugliedern. Außerdem soll die Terrassenüberdachung erweitert werden und der Verbindungstrakt zwischen beiden Wohngebäuden mit einer neuen Dachfläche versehen werden. Da die geplanten Änderungen sich kaum auf die Gebäudekubatur auswirken, wurde das Einvernehmen einstimmig erteilt.

1.2  Umnutzung einer Lagerhalle in eine Kfz-Werkstatt und Kfz-Hobby-Werkstatt, Höhefeldstr. 40-44
Gegen die Umnutzung in eine Kfz-Werkstatt lagen seitens der Räte keinerlei Einwendungen vor. Schwer taten sie sich allerdings mit der Zustimmung zur Kfz-Hobby-Werkstatt, die offenbar bereits betrieben wird. Mehrere Mitglieder sprachen von unhaltbaren Zuständen hinsichtlich Lärm und Arbeiten während der Nachtstunden sowie an Sonn- und Feiertagen. Bürgermeister Eric Bänziger wies nachdrücklich darauf hin, dass nur der baurechtliche Aspekt zu beurteilen sei. Einigung erzielte schließlich Karlernst Hamsen mit dem Vorschlag, dem Bauantrag zuzustimmen, aber über die ordnungsrechtliche Seite und unter Einbeziehung des Landratsamts gegen das ungebührliche Verhalten vorzugehen. Bei fünf Befürwortungen, drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen wurde das Einvernehmen erteilt.

1.3  Dachgauben Durlacher Straße 71
Der Bauherr plant die Errichtung zweier Dachgauben auf dem Anwesen Durlacher Straße 71. Das Bauvorhaben liegt innerhalb des Bebauungsplans „Kirchberg-Mittelweg“. Da die Festsetzungen des Bebauungsplans eingehalten sind, war das Bauvorhaben von den Mitgliedern des AUT lediglich zur Kenntnis zu nehmen.

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Richard Krumes (rechts) weiß vieles vom Landleben in den früheren Jahren zu erzählen. Ein Aufnahmeteam des SWR war bei ihm vor Ort.

SWR zeigt: „Dorfleben in früherer Zeit“

Zweiter Film mit Richard Krumes gedreht

Am Dienstag vergangener Woche war wieder „Drehtag“ im Hause Krumes. Bereits im Mai war ein Team des SWR in Weingarten zu Gast gewesen und hatte den Hausherrn Richard Krumes zu einem Thema aus der Historie interviewt. „Erinnerungen an das Dorfleben in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz bis in die 70er Jahre“ heißt das Format, das der Sender mit authentischen Geschichten füllen will. Richard Krumes wurde damals in die Reihe aufgenommen, weil er in seiner Jugend Hobby-Dokumentarfilmer war und Filme aus genau dieser Zeit besitzt. Behandelte der erste Film, der am 31. Mai gesendet wurde, das ländliche Leben mit Tieren, so geht es jetzt um das Thema „Ernten, Verwerten, Verarbeiten von Früchten des Feldes und Haltbarmachen von Lebensmitteln“. Was Richard Krumes dem Drehteam erzählt, wird ein Beitrag unter mehreren sein. Insgesamt ergibt sich ein Film aus Baden-Württemberg von 45 Minuten Sendezeit, noch einmal so viele kommen aus Rheinland-Pfalz dazu. Vier Personen waren am Drehtag vor Ort: Autor und Regisseur Christopher Paul, Kameramann Dieter Dubb, Toningenieur Delf Roisch  und Kamerassistentin Julia Wölfle. Weit über eine Stunde dauern die Vorbereitungen, bevor der Dreh überhaupt beginnt. Licht, Hintergrund und Umgebung müssen stimmen. Der Akteur selbst, Richard Krumes, wird während des Interviews in einem roten Sessel sitzen. „Können wir noch etwas daneben stellen? Etwas Skurriles vielleicht?“ fragt Paul. „Etwas Skurriles“ hat Richard Krumes schnell bei der Hand und schleppt einen knapp ein Meter großen Engel herbei. Der Regisseur ist begeistert. Gründlich schaut er sich im Zimmer um, prüft das Ambiente. Der Kameramann richtet die Kamera ein, genauer gesagt, zwei. „Eine für Nähe, die andere für Totale“, erklärt er. Beide Objektive schauen direkt auf den roten Stuhl, in einem externen Monitor beobachtet der Regisseur jede Einstellung, die später aktuell auf dem Fernsehbildschirm zu sehen sein wird. Das Licht ist zu hell. Julia Wölfle deckt den weißen Scheinwerfer mit dunkelgelber Folie ab, schon wirkt die Stimmung irgendwie „gemütlicher“. Toningenieur Roisch setzt die Kopfhörer auf. Paul nimmt Platz. Er sitzt Richard Krumes genau gegenüber und beginnt mit ihm zu plaudern. Die Tür wird geschlossen, der Dreh beginnt. Der insgesamt 90minütige Streifen ist aller Voraussicht nach am 1. November im SWR3 zu sehen.

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